22 March 2026, 14:20

1.000 Menschen demonstrieren in Köln gegen Rassismus und Diskriminierung

Eine Gruppe von Menschen in Masken, die eine Straße entlanggehen und ein Banner mit Text und Bildern halten, mit einem geparkten Auto links, Gebäuden, Bäumen, Schildern, Pfählen, einem Uhrenturm und einem klaren blauen Himmel im Hintergrund.

1.000 Menschen demonstrieren in Köln gegen Rassismus und Diskriminierung

Über 1.000 Menschen gingen am Internationalen Tag zur Beseitigung der Rassendiskriminierung in Köln auf die Straße. Die Demonstration war eine von vielen in ganz Deutschland, die ein Ende von Rassismus und Diskriminierung forderten. Die Teilnehmenden trugen Fahnen und Schilder mit Botschaften wie "Herz statt Hass", um ihre Haltung deutlich zu machen.

Der Protest begann am Sudermannplatz, wo sich die Demonstrant:innen versammelten, bevor sie über den Hohenzollernring in Richtung Rudolfplatz zogen. Die Organisator:innen hatten mit deutlich höheren Teilnehmerzahlen gerechnet – die Polizei hatte zunächst mit bis zu 10.000 Menschen gerechnet. Frühere Schätzungen bestätigten jedoch eine Beteiligung von knapp über 1.000 Personen.

Bei der Kundgebung nahe dem Rudolfplatz sorgte ein satirischer Wagen des Künstlers Jacques Tilly für Aufsehen, der sich gegen die rechtspopulistische AfD richtete. Die kreative Installation unterstrich die visuell prägnanten Statements der Veranstaltung gegen Rassismus. Zahlreiche lokale Initiativen hatten im Vorfeld die Bevölkerung zum Mitmachen aufgerufen und betont, wie wichtig Zusammenhalt und Solidarität seien.

Köln war nicht die einzige Stadt mit Protesten. Mindestens elf weitere Städte und Regionen – darunter Düren, Stuttgart, Berlin-Rudow und Flensburg – veranstalteten am selben Tag ähnliche Kundgebungen. An jedem Ort wurde der internationale Gedenktag mit Demonstrationen, Reden und Forderungen nach Gleichberechtigung begangen.

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Die Proteste in Köln und anderswo zeigten, wie breit der Widerstand gegen Rassismus in Deutschland verankert ist. Mit farbenfrohen Aktionen, klaren Botschaften und abgestimmten Initiativen unterstrichen die Teilnehmenden die Bedeutung des Internationalen Tags zur Beseitigung der Rassendiskriminierung. Gleichzeitig wurde deutlich, wie sich lokale Gruppen in verschiedenen Teilen des Landes weiterhin gegen Diskriminierung engagieren.

Quelle