21 March 2026, 22:14

1. FC Köln kämpft ums Überleben – Trainer Kwasniok nach 3:3 in der Kritik

Ein kahlköpfiger Mann in einer blauen Jacke mit weißen Streifen und einem weißen Kragen steht auf einem Fußballfeld, die Hände verschränkt, mit einem ernsten Gesichtsausdruck und einem unscharfen Hintergrund.

1. FC Köln kämpft ums Überleben – Trainer Kwasniok nach 3:3 in der Kritik

Der Druck auf den 1. FC Köln wächst nach einem weiteren enttäuschenden Ergebnis, das den Verein knapp über der Abstiegszone schweben lässt. Ein 3:3 gegen Borussia Mönchengladbach katapultierte die Mannschaft auf Platz 15 der Bundesliga und verlängerte ihre sieglose Serie auf sieben Spiele. Angesichts der wachsenden Abstiegsgefahr stellen sich nun zunehmend Fragen zur Zukunft von Trainer Lukas Kwasniok.

Der jüngste Rückschlag ereignete sich am 21. März 2026, als Köln im Derby gegen Mönchengladbach keinen Sieg einfahren konnte. Das 3:3 war bereits das 15. Spiel ohne Triumph in 17 Partien und lässt die Elf nur noch einen Platz über dem Relegationsrang zurück. Sollte der FC St. Pauli an diesem Wochenende zu Hause gegen den SC Freiburg gewinnen, könnte Köln sogar auf diesen gefährlichen Abstiegsplatz abrutschen.

Nach dem Spiel verweigerte Sportdirektor Thomas Kessler Kwasniok eine klare Rückendeckung. Er räumte ein, dass die aktuelle Leistung des Teams inakzeptabel sei, und kündigte an, "eine Nacht darüber zu schlafen", bevor er am Wochenende eine Entscheidung treffe. Gleichzeitig betonte er die Dringlichkeit, die Ergebnisse schnell zu verbessern, um den Klassenerhalt zu sichern.

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Trotz der Unsicherheit zeigte sich Kwasniok kämpferisch. Er beharrte darauf, weiterhin die volle Unterstützung der Vereinsführung zu genießen, und schwor, "wie ein Besessener" um seinen Posten zu kämpfen. Diese Überzeugung kommt zu einem Zeitpunkt, an dem Kölns Leistungen deutlich nachgelassen haben – in den letzten 17 Ligaspielen gab es nur zwei Siege.

Für den 1. FC Köln beginnt nun eine entscheidende Phase, in der es gilt, die sieglose Serie zu beenden. Kesslers zögerliche Haltung zu Kwasnioks Zukunft erhöht die Spannung, während der Bundesliga-Erhalt des Vereins am seidenen Faden hängt. Die nächsten Spieltage könnten darüber entscheiden, ob der Club außerhalb der Abstiegsränge bleibt – oder ob ein Wechsel an der Spitze unvermeidbar wird.

Quelle