1. FC Köln will Auswärtsfluch gegen den VfB Stuttgart brechen – mit Heintz als Hoffnungsträger
Nina PohlKwasniok bezeichnet Kölner Karneval-Flucht als 'professionell' - 1. FC Köln will Auswärtsfluch gegen den VfB Stuttgart brechen – mit Heintz als Hoffnungsträger
1. FC Köln bereitet sich auf das Bundesliga-Duell gegen den VFB Stuttgart am Samstag vor. Die Mannschaft reiste bereits am Donnerstag zum Auswärtsspiel ab – mitten in die Kölner Weiberfastnacht. Trainer Lukas Kwasniok betonte, dass der frühe Aufbruch rein professionellen Gründen diene, um die Vorbereitungszeit optimal zu nutzen.
Die Spieler verbringen die Donnerstagnacht in Frankfurt, bevor am Freitagmorgen eine Trainingseinheit im DFB-Campus ansteht. Erst danach geht es weiter nach Stuttgart. Die frühe Abreise erfolgt vor dem Hintergrund der schwachen Auswärtsbilanz der Kölner: Die letzten sechs Ligaspiele auf fremdem Platz verloren sie allesamt. Der letzte Sieg datiert vom 3. Oktober – ein knapper 1:0-Erfolg bei Hoffenheim.
Verteidigungsprobleme verschärfen die Lage. Schlüsselfiguren wie Timo Hübers, Luca Kilian, Jahmai Simpson-Pusey und Isak Johannesson fallen verletzungs- oder krankheitsbedingt voraussichtlich aus. Doch es gibt auch eine gute Nachricht: Innenverteidiger Dominique Heintz steht nach einer Adduktorenverletzung, die er sich im Wintertraining zuzog, wieder im Kader. Der 29-Jährige verpasste die letzten sechs Pflichtspiele, was die Abwehr der Kölner stark belastete.
Heintz trainierte seit Montag wieder voll mit der Mannschaft und könnte damit für eine Nominierung bereitstehen. Vor seiner Verletzung war er unter anderem 86 Minuten gegen Union Berlin (20. Dezember) und 60 Minuten gegen Augsburg (18. Oktober) im Einsatz.
Gegen Stuttgart will der 1. FC Köln die Auswärtsmisere beenden – mit Heintz als mögliche Verstärkung für die dezimierte Defensive. Die frühe Anreise unterstreicht den Willen, die Negativserie zu durchbrechen. Ein Sieg könnte die Mannschaft entlasten und im Kampf um bessere Tabellenplätze in der Bundesliga neuen Schwung bringen.






