07 April 2026, 22:20

20 Meter Graffiti verwandelt Neusser Sportpark in Fußball-Kunstwerk

Graffiti-Mosaik an einer Gebäudewand mit farbenfrohen abstrakten Formen.

20 Meter Graffiti verwandelt Neusser Sportpark in Fußball-Kunstwerk

Ein lebendiges 20 Meter langes Graffiti-Wandbild verschönert nun den Sportpark in Neuss

Gestaltet von jungen Spielerinnen des SV Glehn und dem Künstler Moritz Paulus verwandelt das Kunstwerk einen einst schmucklosen Geräteschuppen in eine Hommage an den lokalen Fußball. Besucher, die sich auf den Weg zum Kunstrasenplatz an der Johannes-Büchner-Straße machen, können die farbenfrohe Darstellung bewundern.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Das Projekt begann mit einem Workshop, in dem die Mädchen ihre Ideen zunächst auf Papier skizzierten. Unter der Anleitung von Paulus – bekannt unter dem Künstlernamen moek.art – setzten sie ihre Entwürfe später mit Sprühdosen in die Tat um. Das Wandbild zeigt ein markantes Paar Fußballschuhe auf grünem Rasen, das der Künstler selbst beisteuerte.

Auch Elemente der #thefootballfamily-Kampagne des SV Glehn sind in das Werk eingeflossen. Das Vereinswappen, das Jubiläumstrikot und der Mannschaftsbus der Jugendabteilung finden sich im Design wieder. Einige der Mädchen zeigten dabei ein natürliches Talent für die Sprühtechnik – ein vielversprechendes Zeichen für künftige Künstlerinnen in der Gemeinschaft.

Finanziell unterstützt wurde das Vorhaben vom Rhein-Kreis Neuss im Rahmen der Initiative 2000x1000 für Engagement. Mittlerweile ziert das Graffiti nicht nur die Geräteschuppen, sondern auch eine benachbarte Kühleinheit und verleiht der Sportanlage einen kreativen Akzent.

Das fertige Wandbild steht als gemeinschaftliche Leistung der jungen Fußballerinnen und des Künstlers. Es bereichert nicht nur optisch den Sportpark, sondern spiegelt auch den Geist der Fußballfamilie des SV Glehn wider. Der Erfolg des Projekts könnte ähnliche kreative Initiativen in der Region anregen.

Quelle