3.000 Euro für Igelschutz: Wuppertaler Zoofreunde retten bedrohte Stacheltiere
3.000 Euro für Igelschutz: Wuppertaler Zoofreunde retten bedrohte Stacheltiere
Der Verein der Zoofreunde Wuppertal hat dem Netzwerk Igel e.V. 3.000 Euro gespendet, um dessen Auffangstation in Wuppertal zu unterstützen. Die Mittel fließen in die Pflege kranker und verletzter Igel – darunter auch der Kauf einer modernen Untersuchungslampe. Die Spende kommt zu einem kritischen Zeitpunkt, da der Europäische Igel von der Internationalen Union zur Bewahrung der Natur (IUCN) mittlerweile als "potenziell gefährdet" eingestuft wird.
Die offizielle Übergabe der Spende erfolgte an Monika Thomas und ihr Team in der Auffangstation an der Bundesallee. Allein im vergangenen Jahr konnten dort 342 Igel erfolgreich aufgepäppelt und in die Freiheit entlassen werden. Das Netzwerk Igel spezialisiert sich auf die Aufnahme geschwächter, kranker und verletzter Tiere und versorgt sie fachkundig, bis sie wieder gesund sind.
Der Verein der Zoofreunde Wuppertal engagiert sich seit Langem für den Artenschutz. 2023 stellte er über 65.000 Euro für internationale Forschungs- und Habitat-Schutzprojekte bereit. Zudem ist der Verein Platin-Sponsor der Kampagne "Zootier des Jahres" und unterstützt diese mit 5.000 Euro.
Seit Jahren arbeitet der Verein eng mit dem Grünen Zoo Wuppertal zusammen, um bedrohte Arten zu schützen. Die Partnerschaft umfasst die Förderung von Forschungsvorhaben und lokalen Wildtier-Rettungsinitiativen – ein Zeichen für das Engagement der Stadt für die biologische Vielfalt.
Die 3.000-Euro-Spende kommt direkt den geretteten Igeln in Wuppertal zugute. Angesichts der wachsenden Bedrohungen für die Art wird die Arbeit des Netzwerks Igel immer wichtiger. Die neue Untersuchungslampe und die laufende Förderung sollen sicherstellen, dass noch mehr Tiere behandelt und später ausgewildert werden können.
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