3.300 Protestierende blockieren Höckes AfD-Auftritt vor Dortmunder Rathaus
3.300 Protestierende blockieren Höckes AfD-Auftritt vor Dortmunder Rathaus
Über 3.300 Menschen versammelten sich in Dortmund, um gegen den rechtsextremen Politiker Björn Höcke bei einer Neujahrsveranstaltung der AfD zu protestieren. Die Demonstration fand vor dem Rathaus von Borussia Dortmund statt, wo Höcke eine Rede halten sollte. Bürgermeister Alexander Kalouti entzog der Veranstaltung später die Genehmigung, hatte sie aber zunächst unter rechtlichem Druck doch noch zugelassen.
Organisiert wurde der Protest von den Jusos, der Grünen Jugend und der Linksjugend. Michelle Gnatzy von den Jusos hatte die Kundgebung angemeldet und argumentiert, Höckes Auftritt im Rathaus würde rechtsextreme Positionen normalisieren. Sie erklärte: "Wir weigern uns, Feinden der Demokratie das Rathaus von Borussia Dortmund auf diese Weise zu überlassen."
Die Polizei schätzte die Zahl der Demonstranten auf über 3.000 – weit mehr als die von den Organisatoren erwarteten rund 600 Teilnehmer. Höcke gelangte derweil durch die Tiefgarage ins Rathaus, wo etwa 280 Gäste an dem Empfang teilnahmen.
Bürgermeister Kalouti hatte die Veranstaltung zunächst genehmigt, seine Entscheidung aber revidiert, als Höckes Beteiligung bekannt wurde. Später schloss er sich den Gegenprotesten auf dem Friedensplatz an und erklärte: "Ich wollte diesen Mann nicht in meinem Rathaus – und deshalb bin ich heute hier." Die AfD focht das Verbot gerichtlich an und setzte sich durch, sodass die Veranstaltung schließlich stattfand.
Kritik kam von Volkan Baran, SPD-Landtagsabgeordneter, der Kalouti vorwarf, zu spät gehandelt zu haben. Berichten zufolge gab es von Höcke oder der AfD keine klare rechtliche Verteidigung; stattdessen stand die öffentliche Ablehnung und die Sorge des Stadtrats im Mittelpunkt.
Der Protest sorgte für großes Aufsehen, tausende zeigten sich empört über Höckes Auftritt. Trotz des späten Widerrufs durch den Bürgermeister erzwang die AfD per Gerichtsbeschluss die Durchführung der Veranstaltung. Die Kontroverse unterstrich die Spannungen um den Zugang rechtsextremer Kräfte zu öffentlichen Räumen in Dortmund.
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