19 February 2026, 15:01

41-Jährige wegen 500.000-Euro-Bankraubs in Solingen vor Gericht

Ein Plakat, das eine Gruppe von Menschen auf einem Boden zeigt, wobei einer eine Waffe hält, mit Text oben und unten, der "Der große Zugraub - Trouching ein Schreckliches Tough" lautet.

41-Jährige wegen 500.000-Euro-Bankraubs in Solingen vor Gericht

Eine 41-jährige Frau steht derzeit wegen ihrer mutmaßlichen Beteiligung an einem gewaltsamen Banküberfall in Solingen im Januar 2019 vor Gericht. Bei dem Raub wurden über 500.000 Euro erbeutet, wobei die Polizei später mehr als 340.000 Euro in ihrer Wohnung sicherstellte. Die Angeklagte floh nach der Tat aus Deutschland, wurde jedoch bei ihrer Rückkehr 2024 festgenommen.

Der Überfall ereignete sich Anfang 2019 in einer Filiale der Sparkasse Solingen. Eine Gruppe von Tätern überwältigte einen Bankangestellten, fesselte ihn und brach anschließend die Geldkassetten auf. Die jetzt angeklagte Frau soll als Komplizin fungiert haben, indem sie den gefesselten Mitarbeiter bewachte.

Mehrere Mittäter, darunter auch der Ehemann der Angeklagten, wurden bereits Ende 2019 wegen ihrer Beteiligung verurteilt. Die Frau selbst entzog sich der Festnahme durch Flucht ins Ausland und wurde erst Jahre später bei ihrer Wiedereinreise nach Deutschland verhaftet.

Der Prozess folgt auf einen weiteren spektakulären Einbruchsdiebstahl in Hamburg, bei dem die niederländische TV-Moderatorin Sylvie Meis im Juli 2023 Schmuck und Wertsachen im Wert von über 530.000 Euro verlor. Im Gegensatz zum Bankraub in Solingen konnten bis heute keine der gestohlenen Gegenstände sichergestellt werden.

Im Falle einer Verurteilung droht der Angeklagten im Solinger Verfahren eine lange Haftstrafe wegen ihrer mutmaßlichen Rolle bei dem Überfall.

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Im Mittelpunkt des Prozesses steht die vermutete Beteiligung der Frau an dem Raub von 2019, wobei das in ihrer Wohnung gefundene Bargeld als zentrales Beweismittel gilt. Ihre Festnahme erfolgte nach Jahren im Ausland, und eine Verurteilung könnte zu einer erheblichen Gefängnisstrafe führen. Der Fall steht in keinem Zusammenhang mit dem ungeklärten Einbruch in Sylvie Meis' Wohnung in Hamburg.