Aachener Hilfsprojekte profitieren von Rekordspende aus Cent-Beträgen

Christoph Döhn
Christoph Döhn
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Eine Gruppe von Kindern steht mit erhobenen Händen, mit einem Gebäude auf der rechten Seite und einem Fahrzeug unter Bäumen im Hintergrund.Christoph Döhn

Aachener Hilfsprojekte profitieren von Rekordspende aus Cent-Beträgen

Drei lokale Hilfsorganisationen aus Aachen haben im Jahr 2024 jeweils 4.180 Euro aus dem Programm "Kleiner Änderungsgeldbescheid" erhalten. Die Spenden stammen aus Kleingeldbeiträgen von städtischen Mitarbeitenden, Beamten und Rentnern. In diesem Jahr wurde mit der Initiative ein Rekordbetrag von 12.540 Euro eingeworben.

Das Programm existiert seit 1992 und ermöglicht es Beschäftigten, die Cent-Beträge ihrer monatlichen Gehälter zu spenden. Die Teilnehmenden entscheiden selbst, wohin die gesammelten Gelder fließen – in diesem Jahr beteiligten sich 2.239 Personen.

Zu den Empfängern gehört der Verein Kinderseele Aachen e.V., der psychisch erkrankte Kinder und Jugendliche mit kreativen Therapien unterstützt. Klinikclowns Aachen e.V. finanziert Krankenhausclowns, die junge Patientinnen und Patienten im Universitätsklinikum Aachen der RWTH besuchen. Bayard e.V. bietet pferdegestützte Therapien für Bedürftige an. Fünf weitere Organisationen erhielten ebenfalls jeweils 4.180 Euro: die Aachener Tafel e.V., der Aachener Hilfsbund e.V., Caritas Aachen, die Diakonie Aachen und die Stadtmission Aachen.

Die Initiative "Kleiner Änderungsgeldbescheid" wächst stetig, da sich Jahr für Jahr mehr Beschäftigte beteiligen. Die Gelder kommen direkt lokalen Hilfsprojekten in den Bereichen Gesundheitsversorgung, Sozialdienste und Therapie zugute. Dank des diesjährigen Rekordbetrags können besonders schutzbedürftige Gruppen in Aachen noch umfassender unterstützt werden.