Aachens Hangeweiher schließt für Großsanierung – Container retten den Badebetrieb
Horst-Dieter GertzAachens Hangeweiher schließt für Großsanierung – Container retten den Badebetrieb
Aachens Freibad Hangeweiher vorübergehend für Großsanierung geschlossen
Das Freibad Hangeweiher in Aachen hat für umfangreiche Sanierungsarbeiten vorübergehend seine Pforten geschlossen. Während der Bauphase richtete die Stadt türkisfarbene Container ein, um den Badebetrieb für zwei Sommersaisons aufrechtzuerhalten. Diese Module beherbergten Umkleidekabinen, Duschen, Toiletten und Büros – die Gesamtkosten beliefen sich auf rund 1,7 Millionen Euro.
Dank der Containerlösung konnten in den Jahren 2024 und 2025 mehrere hunderttausend Besucher das Freibad nutzen. Nach Ende der Badesaisons baute die Stadt zehn der Einheiten ab und setzte sie an anderen Standorten neu ein.
Drei Container wurden an Sportanlagen in ganz Aachen verlegt und dienen dort nun als Umkleideräume. Ein weiteres Modul wurde dem örtlichen Forstamt zur Verfügung gestellt und fungiert als provisorisches Büro sowie Umkleide. Auch die Spinde aus den temporären Gebäuden des Bades finden eine neue Verwendung – sie werden in Flüchtlingsunterkünften eingesetzt.
Die verbleibenden Container lagern vorerst für künftige Projekte. Die Stadt plant, sie bei anstehenden Bauvorhaben oder anderen kommunalen Bedarfen einzusetzen. Unterdessen schreiten die Sanierungsarbeiten am Hangeweiher voran; die Fertigstellung ist für den 1. Mai 2026 vorgesehen.
Die Container boten eine praktische Übergangslösung und hielten das Freibad für die Öffentlichkeit zugänglich. Nun kommen die umfunktionierten Module Sportstätten, Forstbetrieben und Flüchtlingsunterkünften zugute. Mit der Investition in modulare Bauten sichert die Stadt deren Nutzung weit über die Sanierungsphase hinaus.






