Aggressive Asiatische Hornissen: Großes Nest in Bergisch Gladbach entdeckt
Horst-Dieter GertzAggressive Asiatische Hornissen: Großes Nest in Bergisch Gladbach entdeckt
Asiatisches Hornissennest in Bergisch Gladbach entdeckt – Besorgnis über Ausbreitung der invasiven Art
In Bergisch Gladbach wurde ein großes Nest der Asiatischen Hornisse entdeckt, was bei Anwohnern Besorgnis auslöst. Das Nest, das sich in der Nähe einer Grundschule am Buchmühlenpark befindet, unterstreicht die zunehmende Verbreitung dieser invasiven Art in ganz Deutschland. Die Behörden rufen die Bevölkerung zur Vorsicht auf, da die Tiere für ihr aggressives Verhalten bekannt sind.
Das Nest wurde auf einem Privatgrundstück gegenüber der Volkshochschule (VHS) im Buchmühlenpark gefunden. Die Stadtverwaltung ist bereits über den Fund informiert. Asiatische Hornissen gelten als besonders gefährlich, da sie ihre Nester vehement verteidigen – selbst wenn Menschen nur in einiger Entfernung am Boden vorbeigehen.
Ein einziges Nest kann bis zu 5.000 Hornissen beherbergen und pro Jahr etwa 800 Königinnen hervorbringen. Überleben nur zehn Prozent davon und bauen neue Nester, könnten im nächsten Jahr bereits 80 weitere Nester in der Region entstehen. Diese rasante Vermehrung alarmiert Fachleute vor Ort.
Der Imkerverein Bergisch Gladbach ruft die Bevölkerung dazu auf, Sichtungen von Asiatischen Hornissennestern zu melden. Als Dankeschön erhalten Personen, die bestätigte Meldungen einreichen, ein Glas Honig. Der Verein bietet zudem Beratung und Unterstützung im Umgang mit den Insekten an. Weitere Informationen, einschließlich Kontaktdaten, sind auf der offiziellen Website abrufbar.
Eigentümer sollten beachten, dass sie gesetzlich verpflichtet sind, die Kosten für die Beseitigung von Asiatischen Hornissennestern auf ihrem Grundstück zu tragen.
Die Entdeckung des Nestes im Buchmühlenpark ist ein Warnsignal für die wachsende Präsenz der Asiatischen Hornisse. Angesichts der Möglichkeit Dutzender neuer Nester pro Jahr werden lokale Bemühungen zur Erfassung und Entfernung immer dringlicher. Die Bevölkerung wird aufgefordert, Sichtungen umgehend zu melden und Sicherheitshinweise zu beachten, um Konfrontationen mit den aggressiven Insekten zu vermeiden.






