23 January 2026, 04:36

Aktienkurs bricht um 18,67 Prozent ein – Lock-up-Ende löst Verkaufspanik aus

Ein Aktienmarkt-Diagramm mit einem weißen Hintergrund, das einen roten Pfeil nach oben und einen grünen Pfeil nach unten zeigt, was auf einen Abwärtstrend hinweist, mit Text oben und unten.

Aktienkurs bricht um 18,67 Prozent ein – Lock-up-Ende löst Verkaufspanik aus

Die Aktien des Unternehmens sind seit Januar um mehr als 75 Prozent eingebrochen – vor allem wegen der Verwässerung des Aktienkapitals durch jüngste Übernahmen. Der jüngste Kurssturz ereignete sich heute, als die sogenannten Lock-up-Vereinbarungen ausliefen und eine massive Verkaufswelle auslösten. Anleger reagierten umgehend und trieben den Kurs an der Düsseldorfer Börse um 18,67 Prozent auf 1,22 Euro nach unten.

Der starke Wertverfall der Aktie hatte bereits zu Jahresbeginn eingesetzt, nachdem das Unternehmen die Übernahmen von Plan A und The Remedy Project durch die Ausgabe neuer Anteile finanziert hatte. Dieser Schritt untergrub das Vertrauen der Investoren, und das heutige Auslaufen der Haltefristen verschärfte den Abwärtsdruck zusätzlich. Nun sind Schlüsselakteure – darunter Vorstandsmitglieder, Führungskräfte und frühe Förderer – frei, ihre Anteile zu veräußern.

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Die Handelsvolumina schossen in die Höhe, da Marktteilnehmer bestrebt waren, ihre Papiere abzugeben – aus Sorge vor einem Überangebot. Die Verkaufswelle spiegelt einen breiteren Trend wider: Große Fonds wie Berkshire Hathaway, Alecta und AkademikerPension hatten erst kürzlich umfangreiche Beteiligungen an anderen Vermögenswerten abgestoßen. Konkrete Zeitpläne für künftige Verkaufsvolumina wurden in den Berichten jedoch nicht genannt. Die Aktie des Unternehmens kämpft seit den Übernahmen mit Kursverlusten, da die Kapitalverwässerung den Aktionärswert aushöhlt. Das heutige Ende der Haltefristen hat den Abwärtstrend nun weiter beschleunigt und lässt Anleger vor weiterer Volatilität zurückschrecken.

Die Aktie notiert derzeit bei 1,22 Euro – ein Minus von 18,67 Prozent an nur einem Tag. Da die Haltefristen nun aufgehoben sind, könnten weitere Anteile auf den Markt drängen und den Abwärtstrend verlängern. Das Unternehmen steht vor anhaltenden Herausforderungen, während es versucht, nach monatelangen Verlusten das Vertrauen der Investoren zurückzugewinnen.