Alemannia Aachen baut um: Abgänge, Neuzugänge und neue Hoffnung für die Saison
Horst-Dieter GertzAlemannia Aachen baut um: Abgänge, Neuzugänge und neue Hoffnung für die Saison
Alemannia Aachen bereitet sich mit Abgängen und Neuzugängen auf die neue Saison vor
Bei Alemannia Aachen herrscht vor dem Start der neuen Spielzeit eine Mischung aus Abschieden und Verpflichtungen – und die Stimmung unter den Fans hellt sich auf. Das zeigt sich auch an den steigenden Verkaufszahlen für Dauerkarten. Der Verein will an die starke Rückrunde der Vorsaison anknüpfen, nach einem holprigen Start in die letzte Spielzeit.
Ein wichtiger Baustein für die Zukunft ist bereits gesichert: Matti Wagner, der in der vergangenen Saison von der SpVgg Greuther Fürth ausgeliehen war, hat nun einen Zweijahresvertrag unterschrieben. Trainer Mersad Selimbegović sieht in Wagner noch ungenutztes Potenzial und freut sich auf die weitere Zusammenarbeit.
Doch mehrere Leistungsträger verlassen den Klub. Topscorer Lars Gindorf, ebenfalls nur geliehen von Hannover 96, wechselt in eine höhere Liga. Der Leih-Torhüter Fotios Pseftis vom FC Lugano wird aufgrund der hohen Ablösesumme nicht übernommen. Auch die Leihspieler Jonas Oehmichen und Pierre Nadjombe, beide wichtige Stützen des Teams, stehen vor einem Abschied.
Auf der Suche nach Verstärkung ist der Verein noch immer. Da die Zukunft des erfahrenen Torwarts Manuel Riemann ungewiss ist, wird mindestens ein neuer Schlussmann benötigt. Gerüchte hatten Noah Pesch mit Alemannia in Verbindung gebracht, doch ein Wechsel kommt in der kommenden Saison nicht zustande.
Nun liegt es an Geschäftsführer Rachid Azzouzi und Cheftrainer Selimbegović, ein konkurrenzfähiges Team zu formen. Der Fokus bleibt auf der Weiterentwicklung – nach einer enttäuschenden Hinrunde der letzten Saison hatte das Team in der Rückrunde deutlich überzeugt.
Mit einem umgebildeten Kader und neu erwachter Fan-Unterstützung geht Alemannia Aachen in die neue Spielzeit. Der Verein muss wichtige Abgänge kompensieren und gleichzeitig den Schwung der jüngeren Vergangenheit nutzen. Die gestiegenen Dauerkarten-Verkäufe deuten darauf hin, dass nach einer durchwachsenen Vorsaison das Vertrauen zurückkehrt.






