Allgemeine Debatte im Landtag: Über Milliarden, goldene Gelegenheiten und Glückwünsche
Allgemeine Debatte im Landtag: Über Milliarden, goldene Gelegenheiten und Glückwünsche
Generaldebatte im Landtag: Milliarden, goldene Chancen und Glückwünsche
Teaser: Der Haushalt 2026 ist im NRW-Landtag verabschiedet – für die Opposition Grund zur Abrechnung mit der Regierung.
17. Dezember 2025, 13:47 Uhr
Der Landtag von Nordrhein-Westfalen (NRW) hat nach einer hitzigen Debatte den Haushalt für 2026 verabschiedet. Während die Oppositionsführer die Ausgabenprioritäten der Regierung scharf kritisierten, verteidigten die Regierungsparteien ihre finanziellen Pläne.
Der Haushalt wurde mit den Stimmen von CDU und Grünen verabschiedet, doch die rivalisierenden Parteien übten vor allem in den Bereichen Bildung und Klimapolitik massive Kritik.
SPD-Oppositionsführer Jochen Ott begann seine Rede mit einigen positiven Aspekten: Er erwähnte die WDR-2-Weihnachtswunder-Kampagne, die Olympische Bewerbung NRWs und die bevorstehende Vaterschaft von Ministerpräsident Hendrik Wüst. Doch schnell wechselte er in den Angriff: Er prangerte die Regierung für ihr Krisenmanagement bei Kita-Skandalen an und warf ihr vor, Justizminister Benjamin Limbach und Flüchtlingsministerin Josefine Paul trotz Kritik in ihren Ämtern zu belassen.
Ott forderte mehrere politische Kurskorrekturen, darunter die Wiederbelebung eines landeseigenen Wohnungsbauunternehmens. Zudem sprach er sich dafür aus, öffentliche Aufträge nur an Unternehmen zu vergeben, die Tarifverträge einhalten, und forderte mehr Unterstützung für zivilgesellschaftliche Gruppen sowie finanzielle Entlastungen für Familien.
FDP-Fraktionschef Henning Höne konzentrierte sich in seiner Kritik auf Kürzungen im Hochschulbereich. Er warf der Regierung vor, in ihrer Wirtschaftsförderung Großkonzerne zu bevorzugen, während kleinere Einrichtungen und Studierende vernachlässigt würden.
Die grüne Co-Vorsitzende Wibke Brems verteidigte den Haushalt und räumte zwar finanzielle Engpässe ein, betonte aber die Notwendigkeit zukunftsorientierter Politik. Die Regierung müsse mit begrenzten Mitteln haushalten, investiere aber gezielt in die Zukunft des Landes.
AfD-Landeschef Martin Vincentz übt scharfe Kritik an der Klimaschutz- und Industriepolitik der Regierung. Angesichts steigender Unternehmenspleiten hinterfragte er die Ausgaben für CO₂-Reduktion und Flüchtlingsaufnahme und bezeichnete die Politik als nicht tragfähig.
Ministerpräsident Hendrik Wüst schloss die Debatte mit einer ausgewogenen Rede ab. Er erkannte externe Belastungen für Industrie und Infrastruktur an, zeigte sich aber zuversichtlich, dass NRW die Herausforderungen meistern und gestärkt aus der Krise hervorgehen werde.
Der Haushalt 2026 ist nun beschlossen – getragen von der CDU-Grünen-Koalition trotz massiver Opposition. Während Kritiker weiterhin in den Bereichen Wohnungsbau, Bildung und Wirtschaftspolitik Nachbesserungen fordern, betont die Regierung, ihr Kurs sorge für langfristige Stabilität.
Der verabschiedete Haushalt setzt den finanziellen Rahmen für die Landesprioritäten im kommenden Jahr, doch die Diskussionen über seine Auswirkungen werden voraussichtlich anhalten.
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