Alt-Hürths Zukunft nimmt Gestalt an: ISEK-Förderantrag eingereicht und einstimmig beschlossen

Kristiane Dippel
Kristiane Dippel
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Ein altes Stadtplanbild mit zahlreichen Gebäuden, Straßen und Texten, darunter eine geplante Entwicklungsankündigung unten.Kristiane Dippel

Alt-Hürths Zukunft nimmt Gestalt an: ISEK-Förderantrag eingereicht und einstimmig beschlossen

Die Stadt Hürth hat ihre Pläne für die Zukunft von Alt-Hürth konkretisiert und einen detaillierten Förderantrag für das Integrierte Städtebauliche Entwicklungskonzept (ISEK) eingereicht. Das Projekt zielt darauf ab, den historischen Kern des Stadtteils durch gezielte Maßnahmen in den Bereichen Einzelhandel, Wohnen, Klima, Verkehr und Stadtplanung zu verwandeln. Nach monatelanger Bürgerbeteiligung und fachlicher Begleitung hat die Stadt nun einen entscheidenden Schritt zur Umsetzung in der Stadt Hürth getan.

Der Planungsprozess wurde mit Unterstützung der Beratungsfirmen postwelters+partner mbB und CIMA Beratung + Management GmbH eingeleitet. Um eine breite Beteiligung zu ermöglichen, organisierte die Stadt verschiedene Formate: eine Ideenmesse, geführte Quartiersspaziergänge, Straßenumfragen, Jugendworkshops, eine Denkwerkstatt sowie zwei Runden der Online-Konsultation.

Die gesammelten Rückmeldungen und technischen Analysen flossen in einen umfassenden Bericht ein, der als Grundlage für den Förderantrag diente. Dieser wurde fristgerecht bei der Bezirksregierung Köln eingereicht. Das ISEK selbst fungiert als Leitfaden für die Entwicklung Alt-Hürths und nimmt dabei Herausforderungen wie gesellschaftlichen Wandel, wirtschaftliche Veränderungen und ökologische Anforderungen in den Blick.

Am 2. September 2025 stimmte der Stadtrat einstimmig für das ISEK und ebnete damit den Weg für die Umsetzung in den kommenden zehn Jahren. Die Verantwortlichen dankten allen Beteiligten für ihr Engagement und betonten den gemeinschaftlichen Charakter des Plans.

Mit der Einreichung des Antrags rückt die Stadt der notwendigen Finanzierung für ihre Transformationsprojekte in der Stadt Hürth näher. Die Verabschiedung des ISEK stellt sicher, dass die Entwicklung Alt-Hürths nach einer strukturierten, von der Bürgerschaft mitgetragenen Strategie erfolgt. Die Umsetzung der vorgesehenen Maßnahmen soll in den nächsten Jahren beginnen.