Amazon-Chef über Deutsche als 'Kontrollfreaks' - Amazon-Chef über Deutsche als 'Kontrollfreaks'
Amazon-Chef nennt Deutsche „Kontrollfreaks“
Amazon-Chef nennt Deutsche „Kontrollfreaks“
Amazon-Chef nennt Deutsche „Kontrollfreaks“
- Dezember 2025, 23:02 Uhr
Rocco Bräuniger, der Deutschland-Chef von Amazon, hat mit einer provokanten Aussage für Gesprächsstoff gesorgt: Er bezeichnete die Deutschen als „Kontrollfreaks“ – zumindest, wenn es um die Verfolgung ihrer Paketsendungen geht. Gleichzeitig verteidigte er die Rolle des Konzerns im innerstädtischen Einzelhandel und betonte, dass Amazon die Innenstädte eher belebe als ihnen zu schaden.
In einer aktuellen Stellungnahme wies Bräuniger darauf hin, dass Deutsche ihre Lieferungen deutlich häufiger nachverfolgten als andere Europäer. Dieses Verhalten führte er auf eine kulturell geprägte Vorliebe für ständige Aktualisierungen und Kontrolle zurück.
Der Amazon-Chef widersprach zudem der Kritik, sein Unternehmen trage zum Niedergang der Einkaufsstraßen bei. Stattdessen verwies er auf lebendige Stadtzentren in Metropolen mit starker Amazon-Präsenz – darunter München, Berlin, Hamburg, Frankfurt am Main und Köln, aber auch Dortmund, Nürnberg, Leipzig, Dresden und Bremen. Seine Äußerungen fielen mit der Bekanntgabe der diesjährigen Black-Friday-Bestseller in Deutschland zusammen. Besonders gefragt als Weihnachtsgeschenke waren demnach WLAN-Repeater, Heißluftfritteusen und Staubsaugerroboter.
Bräunigers Aussagen werfen ein Schlaglicht auf deutsche Kaufgewohnheiten und Amazons Position zu seiner Wirkung auf urbane Handelsstrukturen. Der Konzern beharrt darauf, den innerstädtischen Handel zu stärken – nicht zu schwächen. Unterdessen dominieren auch in diesem Jahr wieder Technikgadgets und Haushaltsgeräte die Weihnachtsverkäufe.






