04 April 2026, 22:17

"Ambient Noise" enthüllt den Wandel der dpa vom Telex zum Digitalzeitalter

Eine Gruppe von Journalisten mit Mikrofonen und Kameras interviewt Personen vor einem Gebäude, wobei einige Reporter Papiere und Mobiltelefone halten.

"Ambient Noise" enthüllt den Wandel der dpa vom Telex zum Digitalzeitalter

Der Dokumentarfilm Ambient Noise aus dem Jahr 2016 entführt die Zuschauer hinter die Kulissen der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Unter der Regie von Friedrich Rackwitz zeigt der Film den Arbeitsalltag in einer der größten Nachrichtenagenturen Deutschlands. Mit einer Laufzeit von 83 Minuten bietet er einen detaillierten Einblick in die Entwicklung des Journalismus über die Jahrzehnte.

Friedrich Rackwitz war nicht nur Regisseur von Ambient Noise, sondern schrieb auch das Drehbuch und zeichnete für das Sounddesign verantwortlich. Die Montage des Dokumentarfilms erfolgte in Zusammenarbeit mit Anna Mbiya Katshunga, die für den präzisen Feinschliff sorgte. Produziert wurde der Film von der Meku Film GmbH in Kooperation mit der Hochschule für Fernsehen und Film München (HFF München).

Gedreht wurde Ambient Noise vollständig in Deutschland und erhielt von der FSK eine Freigabe ohne Altersbeschränkung, sodass er für alle Zuschauer zugänglich ist. Zudem war der Film für den Deutschen Wettbewerb beim DOK.fest München 2016 nominiert – ein Zeichen für seine kritische Anerkennung.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Der Dokumentarfilm stellt die Vergangenheit und Gegenwart der Agentur gegenüber: Er zeigt, wie Journalisten einst mit Schreibmaschinen, Telex-Geräten und Telefonaten arbeiteten. Heute prägen digitale Werkzeuge, Echtzeit-Datenplattformen und kollaborative Software ihren Alltag – ein Wandel, der durch das Internet und interaktive Technologien vorangetrieben wird.

Ambient Noise bleibt eine Momentaufnahme des modernen Journalismus und zeichnet den Übergang von analogen zu digitalen Arbeitsabläufen nach. Die Veröffentlichung 2016 und die anschließende Nominierung beim DOK.fest München festigten seinen Ruf als bedeutende Auseinandersetzung mit der Medienentwicklung. Der Film gilt bis heute als Referenzwerk für alle, die sich mit der Transformation der Nachrichtenproduktion beschäftigen.

Quelle