30 March 2026, 16:26

Anna Netrebko feiert triumphale Rückkehr an die Berliner Staatsoper – doch Proteste begleiten die Premiere

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Anna Netrebko feiert triumphale Rückkehr an die Berliner Staatsoper – doch Proteste begleiten die Premiere

An der Berliner Staatsoper feierte Giuseppe Verdis Un ballo in maschera mit Anna Netrebko in der Hauptrolle der Amelia Premiere. Die Uraufführung wurde mit begeistertem Applaus bedacht, doch vor dem Opernhaus kam es zu Protesten. Rund 50 Demonstranten versammelten sich mit ukrainischen Fahnen und äußerten ihre Ablehnung gegen Netrebkos Auftritt.

Die unter der Leitung von Enrique Mazzola stehende Produktion erhielt vom Publikum stehende Ovationen. Netrebko, die sowohl die russische als auch die österreichische Staatsbürgerschaft besitzt, wurde bei ihrem Bühnengruß warm gefeiert. Ihre Vertreter betonen, sie habe sich öffentlich gegen den Krieg in der Ukraine ausgesprochen.

Draußen skandierten die Protestierenden Parolen wie "Keine Bühne für Putin-Unterstützer" und "Russland ist ein Terrorstaat". Die Kundgebung spiegelte die anhaltende Kritik an Netrebkos früheren Verbindungen zu Präsident Wladimir Putin sowie ihren Auftritten in Russland vor 2022 wider. Nach anfänglichen Absagen – etwa an der Wiener Staatsoper und der Berliner Staatsoper – erlebt ihre Karriere im deutschsprachigen Raum eine schrittweise Rückkehr, mit jüngsten Engagements bei den Salzburger Festspielen und an der Bayerischen Staatsoper.

Netrebko trat in Berlin bereits mehrfach auf, unter anderem beim Classic Open Air und an der Staatsoper Unter den Linden. Mit dieser Neuinszenierung kehrt sie nun auf die Opernbühne der Stadt zurück – begleitet von anhaltenden Kontroversen.

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Die Premiere von Un ballo in maschera unterstreicht sowohl Netrebkos anhaltende Popularität als auch die fortwährende Debatte über ihre politischen Verstrickungen. Zwar hat sie ihre Auftritte an führenden europäischen Häusern wiederaufgenommen, doch die Proteste zeigen, dass die Ablehnung ihrer Russland-Verbindungen bestehen bleibt. Das Festprogramm der Staatsoper wird wie geplant fortgesetzt.

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