Arnsberg gedenkt der Reichspogromnacht mit Kranzniederlegungen und jüdischer Musik
Horst-Dieter GertzArnsberg gedenkt der Reichspogromnacht mit Kranzniederlegungen und jüdischer Musik
Arnsberg gedenkt mit einer Reihe von Veranstaltungen am Sonntag, dem 9. November, an den Jahrestag der Reichspogromnacht. Der Tag beginnt mit Kranzniederlegungen an jüdischen Friedhöfen in der gesamten Stadt. Später findet in der Christuskirche Neheim ein Konzert mit jüdischer Musik statt, zu dem alle Bürgerinnen und Bürger eingeladen sind.
Die Gedenkfeiern starten um 14:30 Uhr in Oeventrop, wo am Mahnmal vor dem Stadthaus eine Kranzniederlegung stattfindet. Um 15:00 Uhr folgt eine weitere Zeremonie auf dem jüdischen Friedhof an der Kuhweg-Straße in Arnsberg.
Das Programm setzt sich um 15:45 Uhr in Hüsten fort, wo am jüdischen Friedhof in der Alt-Hüsten-Straße eine weitere Kranzniederlegung stattfindet. Die letzte Gedenkfeier des Tages beginnt um 16:30 Uhr in Neheim am jüdischen Friedhof nahe der Möhnepforte.
Am Abend tritt der jüdische Chor Bat Kol David um 17:00 Uhr in der Christuskirche Neheim auf. Unter dem Titel Mir lebn Ejbig(„Wir leben ewig“) präsentiert das Konzert traditionelle und zeitgenössische jüdische Musik. Die Veranstaltung wird von einem Komitee organisiert, dem religiöse Gemeinden, Kulturvereine und die Stadt Arnsberg angehören.
Alle Gedenkfeiern und das Konzert sind öffentlich zugänglich. Das Programm ehrt das Gedenken an die Reichspogromnacht durch Reflexion und Musik. Die Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, an einer oder mehreren Veranstaltungen des Tages teilzunehmen.






