Autofreies Neller-Viertel in Waldniel: Grünes Wohnen für alle Generationen entsteht

Horst-Dieter Gertz
Horst-Dieter Gertz
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Ein Wohngebiet mit Häusern, Gebäuden, Pflanzen, Bäumen und Gras auf dem Boden.Horst-Dieter Gertz

Autofreies Neller-Viertel in Waldniel: Grünes Wohnen für alle Generationen entsteht

Die Pläne für das Neller-Viertel in Waldniel nehmen Gestalt an – mit Fokus auf Grünflächen und vielfältigen Wohnraum. Auf dem Gelände eines ehemaligen Bahnhofs entsteht ein autofreies Quartier mit 150 bis 180 Mietwohnungen. Eine Mischung aus Apartments, Reihenhäusern und Seniorenwohnungen soll unterschiedliche Altersgruppen ansprechen.

Das Projekt hat seinen Ursprung vor mehreren Jahren, als Sanders das Areal erwarb, auf dem heute unter anderem eine Kita untergebracht ist. Die meisten alten Bauwerke wurden inzwischen abgerissen, und belastete Böden wurden saniert, um die Neubebauung vorzubereiten. Die verbleibenden 18.000 Quadratmeter werden nun komplett neu gestaltet.

Alle drei vorgeschlagenen Entwürfe setzen auf eine parkähnliche Anlage mit einem zentralen Gemeinschaftsbereich, der an die historische Bahnhofsnutzung erinnert. Zudem ist eine Tiefgarage geplant, um das Viertel oberirdisch autofrei zu halten. Reihenhäuser und mehrgeschossige Wohnblocks prägen das Wohnangebot – ausschließlich zur Miete, nicht zum Kauf.

Das Spektrum reicht von Wohnungen für junge Leute über geförderte Einheiten bis hin zu betreuten Seniorenwohnungen. Um Platz für die Bauarbeiten zu schaffen, zieht das Westkreis-Gemeinschaftszentrum Anfang 2026 an einen neuen Standort. Der Ausschuss hat bereits grünes Licht gegeben und die Einleitung des Bebauungsplanverfahrens beschlossen.

Das Neller-Viertel vereint verschiedene Wohnformen in einem grünen, fußgängerfreundlichen Umfeld. Mit dem laufenden Bebauungsplanverfahren steht die Neugestaltung des Gebiets bevor – unter Bewahrung seines historischen Erbes. Der Baubeginn ist nach dem Umzug des Gemeinschaftszentrums im Jahr 2026 vorgesehen.