Axel Prahl enthüllt persönliche Seiten in neuem Buch und spricht über *Tatort*-Zukunft

Nina Pohl
Nina Pohl
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Vier Personen auf der Bühne mit einem Plakat oben rechts.Nina Pohl

Er verplappert sich aus der 'Tatort'-Nähkiste - Axel Prahl enthüllt persönliche Seiten in neuem Buch und spricht über *Tatort*-Zukunft

Schauspieler Axel Prahl stellt sein neues Buch Was man liebt, braucht Zeit auf der Münchner Buchmesse vor

In seinem neuesten Werk, einer Sammlung aus Essays, Interviews und persönlichen Reflexionen, gewährt der Schauspieler Axel Prahl den Lesern einen intimen Einblick in sein Leben – sowohl vor als auch hinter der Kamera. Bekannt durch seine langjährige Rolle als Kommissar Frank Thiel in der Kult-Krimireihe Tatort, teilte Prahl bei der Veranstaltung offene Gedanken zu Ruhm, Schauspielerei und sogar künstlicher Intelligenz.

Das von Knut Elstermann verfasste Buch beleuchtet Prahls Karriere und Privatleben anhand von Gesprächen und Beobachtungen. Auf der Münchner Buchmesse sprach der Schauspieler über seine 22-jährige Zeit als Thiel in Tatort – eine Figur, die besonders in den Münster-Folgen beim Publikum beliebt ist. Mit Augenzwinkern erwähnte er auch seinen Serienvater Herbert Thiel, einen überzeugten Cannabis-Liebhaber, und spielte damit auf die jüngste Legalisierung der Droge in Deutschland an.

Mit leichter Hand gab Prahl einen Ausblick auf die nächste Tatort-Folge Die Erfindung des Rades. Zwar blieb er vage, doch sein scherzhafter Ton ließ bereits die typische Mischung aus Krimihandlung und skurrilem Humor erahnen. Über den Fernsehbildschirm hinaus reflektierte er über den Aufstieg der KI und räumte ein, dass deren Vormarsch unvermeidbar sei – gleichzeitig aber Live-Auftritte in einer zunehmend digitalen Welt wieder an Bedeutung gewinnen könnten. Trotz seines Erfolgs bleibt Prahl bodenständig: Er erzählte, wie er Gastschauspieler auf dem Tatort-Set willkommen heißt – eine Geste, die seinen unprätentiösen Umgang mit dem Ruhm zeigt. Auch das Buch spiegelt diese Bescheidenheit wider, indem es professionelle Einblicke mit persönlichen Geschichten verbindet.

Was man liebt, braucht Zeit vermittelt Fans ein tieferes Verständnis für Axel Prahls Weg als Schauspieler und Mensch. Die Veröffentlichung fällt zusammen mit seiner fortlaufenden Arbeit an Tatort, wo er das Publikum weiterhin als Kommissar Thiel begeistert. Seine Gedanken zu KI und Live-Performance deuten zudem auf eine zukunftsweisende Perspektive auf die Unterhaltungsbranche hin.