Barrierefreier Ausbau für Bahnhof Ründeroth: Endlich stufenloser Zugang in Sicht
Nina PohlBarrierefreier Ausbau für Bahnhof Ründeroth: Endlich stufenloser Zugang in Sicht
Bahnhof Ründeroth in Engelskirchen erhält längst überfälligen barrierefreien Ausbau
Der Bahnhof Ründeroth in Engelskirchen soll endlich eine lange erwartete Aufwertung zur Barrierefreiheit erhalten. Das Projekt sieht einen stufenlosen Zugang zum zentralen Bahnsteig vor und behebt damit ein zentrales Problem für Fahrgäste. Bisher ist der Bahnsteig nur über Treppen erreichbar – trotz jüngster Verbesserungen wie einer neuen Park-and-Ride-Anlage.
Die Deutsche Bahn hat Pläne bestätigt, den Bahnhof vollständig barrierefrei auszubauen, allerdings steht noch kein genauer Baubeginn fest. Die Arbeiten sollen während der Sperrung der RB25-Linie stattfinden, die von Ende März bis Anfang August geplant ist. Diese Zeitplanung zielt darauf ab, die Beeinträchtigungen für Pendler auf der wichtigen Strecke Köln–Lüdenscheid so gering wie möglich zu halten.
Der weitere Verlauf des Projekts hängt nun von der Vergabe an ein Bauunternehmen ab, die derzeit läuft. Politiker warnen, dass eine Nichtfertigstellung der Umbaumaßnahmen in diesem Zeitraum später eine erneute Streckensperrung erfordern könnte. Sie fürchten weitere Verzögerungen, da nie ein konkreter Planungszeitraum öffentlich kommuniziert wurde.
Im Rahmen der Umgestaltung plant die Deutsche Bahn zudem, zwei Bahnübergänge dauerhaft zu schließen – darunter einen handbedienten –, sobald die Modernisierung des Bahnhofs abgeschlossen ist. Der Rat von Engelskirchen hat unterdessen bereits einen Beschluss gefasst und die lokalen Vertreter aufgefordert, sich für die barrierefreien Verbesserungen einzusetzen.
Die Aufwertungen werden endlich einen stufenlosen Zugang am Bahnhof Ründeroth ermöglichen und damit Fahrgästen zugutekommen, die bisher auf Treppen angewiesen sind. Der Erfolg des Projekts steht und fällt mit der termingerechten Fertigstellung innerhalb der geplanten Sperrphase. Sollte es zu Verzögerungen kommen, könnten weitere Beeinträchtigungen auf der meistbefahrenen Regionalstrecke der Region folgen.






