27 June 2026, 16:17

Bayer 04 Leverkusen scheitert erneut am Bau seines Trainingszentrums in Monheim

Bayer-Chef Anderson mischt sich in Streit um Jugendcamp in Leverkusen ein

Bayer 04 Leverkusen scheitert erneut am Bau seines Trainingszentrums in Monheim

Bayer 04 Leverkusen kämpft seit einem Jahrzehnt für den Bau eines neuen Trainingszentrums – doch nun sieht sich der Verein in Monheim am Rhein mit erneuter Opposition konfrontiert. Lokale Politiker haben das Projekt blockiert, obwohl auf dem geplanten Gelände zehn Fußballplätze, 150 Arbeitsplätze sowie neue Rad- und Joggingwege entstehen sollten.

Die Suche nach einem geeigneten Standort begann bereits vor Jahren. Nach der Prüfung von 70 möglichen Flächen entschied sich Bayer 04 für Monheim am Rhein als Standort für sein geplantes Hochleistungs-Trainingszentrum. Der aktuelle Entwurf erfüllt zwar die Mindestanforderungen für Sport und Betrieb, wurde aber aufgrund lokalen Widerstands bereits mehrfach verkleinert.

Der Konflikt spitzte sich nach den Kommunalwahlen 2025 weiter zu. Eine neue Koalition lehnt das Vorhaben aus Klimaschutz- und Umweltschutzgründen ab. Sportdirektor Simon Rolfes warnte, dass die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit des Vereins vom Erfolg des Projekts abhänge – schließlich verfügten die meisten Bundesliga-Konkurrenten bereits über modernere Infrastruktur.

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Zusätzlichen Druck übt eine geplante Autobahn-Erweiterung in der Nähe der aktuellen BayArena in Leverkusen aus. Bayer-AG-Chef Bill Anderson bestätigte, dass das Unternehmen die Entwicklungen in Monheim genau verfolge.

Das Trainingszentrum bleibt vorerst in der Schwebe – blockiert durch politische und ökologische Bedenken. Ohne Genehmigung droht Bayer 04 im Infrastruktur-Wettbewerb weiter zurückzufallen. Die langfristigen Pläne des Vereins hängen nun von einer Lösung des Streits in Monheim ab.

Quelle