BBK veröffentlicht neuen Krisenratgeber – so bereiten Sie sich richtig vor
Kristiane DippelBBK veröffentlicht neuen Krisenratgeber – so bereiten Sie sich richtig vor
Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) veröffentlicht aktualisierten Ratgeber zur Notfallvorbereitung
Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) hat einen überarbeiteten Leitfaden veröffentlicht, der Bürgerinnen und Bürgern dabei helfen soll, sich auf Krisen und Notfälle vorzubereiten. Unter dem Titel „Vorsorge für Krisen und Katastrophen“ behandelt das Handbuch praktische Maßnahmen für den Umgang mit Stromausfällen, Überschwemmungen, Bränden und sogar Falschinformationen. Die Behörde hofft, dass die neue Ressource die Notfallplanung zu einem selbstverständlichen Bestandteil des Alltags macht.
Die aktualisierte Fassung führt mehrere neue Themen ein, die in früheren Ausgaben nicht behandelt wurden. Dazu gehören Hinweise zum Erkennen falscher Informationen, Schutzmaßnahmen bei Explosionen sowie Strategien zur Stressbewältigung in Extremsituationen. Der Ratgeber ist in sieben Sprachen erhältlich, zudem in Deutscher Gebärdensprache und in einer leicht verständlichen Version.
Die Veröffentlichung folgt auf eine aktuelle Umfrage des BBK, aus der hervorgeht, dass 53 Prozent der Befragten bisher keine Vorkehrungen für Notfälle getroffen haben. Um dies zu ändern, plant die Behörde in den kommenden Monaten eine umfassende Kampagne, um die Empfehlungen des Leitfadens bekannter zu machen. Zudem werden derzeit zusätzliche Materialien entwickelt, die speziell auf Familien, Unternehmen und besonders schutzbedürftige Personengruppen zugeschnitten sind.
Der Ratgeber steht sowohl in gedruckter als auch in digitaler Form kostenlos zur Verfügung. Das BBK betont, dass die Informationen bewusst einfach und verständlich aufbereitet sind, um möglichst viele Menschen zu erreichen.
Ziel des Leitfadens ist es, die in der Umfrage des BBK aufgezeigten Lücken in der Notfallvorsorge zu schließen. Durch klare, mehrsprachige Hinweise erhofft sich die Behörde, dass mehr Haushalte grundlegende Vorsorgemaßnahmen ergreifen. Die kostenlose Verbreitung in verschiedenen Formaten soll sicherstellen, dass die Informationen der breiten Öffentlichkeit zugänglich bleiben.






