Bergisch Gladbach: Neue Genossenschaft verbindet Denkmalschutz mit bezahlbarem Wohnen

Kristiane Dippel
Kristiane Dippel
2 Min.
Eine Stadtstraße mit hohen Gebäuden, Fahrzeugen, Fußgängern, Schildern, Laternen, Bäumen und einem bewölkten Himmel, mit einem Wohnhaus im Vordergrund.Kristiane Dippel

Bergisch Gladbach: Neue Genossenschaft verbindet Denkmalschutz mit bezahlbarem Wohnen

Neue Wohnungsgenossenschaft in Bergisch Gladbach gestartet – historischer Charme des bergischen Landes trifft auf bezahlbares Wohnen

Im bergischen Gladbach hat sich eine neue Wohnungsgenossenschaft mit einem klaren Ziel gegründet: denkmalschutzwürdige Stadthäuser des bergischen Landes zu bewahren und gleichzeitig nachhaltige, bezahlbare Wohnräume zu schaffen. Über 25 Anwohner:innen kamen zusammen, um die Initiative ins Leben zu rufen, die den Erhalt des kulturellen Erbes mit modernen Wohnlösungen für die Gemeinschaft verbinden soll.

Im Mittelpunkt der Genossenschaft steht der Schutz der historischen Fachwerkhäuser der Stadt. Zwar werden die Details zu einem möglichen Leuchtturmprojekt noch beraten, doch bereits jetzt hat die Gruppe drei zentrale Arbeitskreise eingerichtet: Finanzierung, Architektur und Gestaltung sowie Öffentlichkeitsarbeit. Diese Teams werden sich um die Beschaffung von Mitteln, die Planung von Sanierungen und die Vermittlung der Projektziele an die Öffentlichkeit kümmern.

Doch der Ansatz geht über den Denkmalschutz hinaus: Die Genossenschaft will sich auch weiteren Wohnraumherausforderungen widmen. Geplant sind die Nachnutzung leerstehender Immobilien, die Modernisierung bestehender Gebäude und die Förderung von Mehrgenerationenwohnen. Sieben Kern-Arbeitsgruppen bilden nun das Rückgrat der Organisation und sorgen dafür, dass Aufgaben wie Bürgerbeteiligung und Projektmanagement reibungslos ablaufen.

Um die Anwohner:innen aktiv einzubinden, werden Quartiersbeiräte Feedback sammeln und bei Entscheidungen mitwirken. Die Initiative lädt alle ein, die Fachwissen oder Ideen einbringen möchten – Kooperation steht im Vordergrund. Interessierte können sich per E-Mail unter [email protected] informieren oder einbringen.

Bezahlbarkeit und eine von der Gemeinschaft getragene Entwicklung sind die zentralen Säulen des Konzepts. Durch die Verbindung von historischem Flair mit innovativen Wohnmodellen will die Genossenschaft lokale Bedürfnisse decken und gleichzeitig das architektonische Erbe des bergischen Landes für kommende Generationen bewahren.

Der Start der Genossenschaft markiert den Beginn eines langfristigen Vorhabens, das Denkmalschutz und modernes Wohnen in Einklang bringen soll. Mit etablierten Arbeitsgruppen und der Bürgerbeteiligung als Grundpfeiler geht es nun darum, aus Plänen Taten werden zu lassen. Die Anwohner:innen können in den kommenden Monaten mit weiteren Updates rechnen – und haben an jedem Schritt der Umsetzung die Möglichkeit, sich einzubringen.

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