02 April 2026, 18:18

Bergisch Gladbach stärkt Inklusion mit erweitertem Beirat und neuem Aktionsplan

Eine Gruppe von Menschen marschiert auf einer Straße, hält ein Banner mit der Aufschrift "Vielfalt ist eine Tatsache, Inklusion ist eine Wahl", wobei einige eine Mütze und eine Schutzbrille tragen und andere zusätzliche Banner halten, vor einem Hintergrund aus Gebäuden, Bäumen und einem klaren blauen Himmel.

Bergisch Gladbach stärkt Inklusion mit erweitertem Beirat und neuem Aktionsplan

Der Inklusionsbeirat von Bergisch Gladbach ist von neun auf dreizehn Mitglieder angewachsen. Erstmals sind nun auch Vertreterinnen und Vertreter mit Lernbehinderungen dabei. Ihre Aufgabe ist es, sicherzustellen, dass die Perspektiven von Menschen mit Behinderungen die lokalen Entscheidungsprozesse mitprägen.

Der erweiterte Beirat hat kürzlich seine Führung neu gewählt. Katharina Kaul von der Katholischen Jugendagentur wurde einstimmig zur neuen Vorsitzenden bestimmt. Ihre Stellvertreterin ist Uta Vossebrecker, die die Max-Bruch-Städtische Musikschule vertritt. Beide wurden ohne Gegenstimmen von den Mitgliedern gewählt.

Darüber hinaus hat der Beirat seinen Aktionsplan zur Inklusion überarbeitet. Die aktualisierte Fassung ist in einer klareren und besser verständlichen Sprache verfasst, um Informationen zugänglicher zu gestalten. Der Plan wird nun dem Ausschuss für Soziales, Wohnen, Demografie und Gleichstellung (ASWDG) zur Prüfung vorgelegt. Anschließend soll er dem Stadtrat zur endgültigen Beschlussfassung präsentiert werden.

Zusätzlich hat der Beirat Vertreterinnen und Vertreter in verschiedene Ausschüsse des Stadtrats entsandt. Ihre Aufgabe ist es, die Belange von Menschen mit Behinderungen in zentrale Diskussionen einzubringen. Bürgermeister Marcel Kreutz würdigte das Engagement der Gruppe und bezeichnete ihre Arbeit als "entscheidend für die Zukunft der Stadt".

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Die Erweiterung des Beirats und die neue Führung markieren einen Schritt hin zu einer breiteren Repräsentation. Der überarbeitete Aktionsplan und die Entsendung in die Ausschüsse zielen darauf ab, die Anliegen von Menschen mit Behinderungen stärker in der Kommunalpolitik zu verankern. Die endgültige Zustimmung des Stadtrats wird über die nächsten Umsetzungsschritte entscheiden.

Quelle