20 April 2026, 18:18

Bergisches Land: Wirtschaft kämpft mit sinkenden Umsätzen und schwacher Nachfrage

Schwarzes und weißes Foto eines Fabrikinneren mit Arbeitern, die Maschinen bedienen, Metallstangen und -pole, beschriftet mit "Neue Eisenglebeerei, die erste Fabrik in Deutschland" unten.

Bergisches Land: Wirtschaft kämpft mit sinkenden Umsätzen und schwacher Nachfrage

Unternehmen im Bergischen Land stehen vor schwierigen wirtschaftlichen Bedingungen. Eine aktuelle Umfrage offenbart weit verbreitete Sorgen über sinkende Umsätze, schwache Nachfrage und steigende Kosten. Angesichts wachsender Unsicherheit planen viele Betriebe nun, ihre Investitionen zurückzufahren.

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Die neuesten Zahlen zeichnen ein düsteres Bild für die regionale Wirtschaft: Fast die Hälfte der Unternehmen verzeichnet in diesem Jahr geringere Erträge, während nur 19 Prozent ihre wirtschaftliche Lage als gut bewerten. Jedes dritte Unternehmen stuft seine Geschäftsperformance sogar als schlecht ein.

Auch in der Produktion gibt es erhebliche Probleme – 60 Prozent der Industriebetriebe arbeiten unter Auslastung. Schwache Auftragsbücher, insbesondere in der Industrie und im Großhandel, bringen viele Unternehmen in Existenznot. Hohe Energie- und Arbeitskosten untergraben zudem weiter die Wettbewerbsfähigkeit und verschärfen den Druck.

Trotz dieser Herausforderungen bleibt die Personalsuche schwierig: Rund ein Viertel der Unternehmen hat nach wie vor Probleme, offene Stellen zeitnah zu besetzen. Angesichts der Lage fürchtet jedes vierte Unternehmen eine Verschlechterung – mehr als die Hälfte der Industriebetriebe plant daher, in naher Zukunft die Investitionen zu kürzen. Der Geschäftsklimaindex der Region liegt aktuell bei minus 14,8 Punkten und spiegelt die verbreitete Pessimismusstimmung wider.

Die Umfrage unterstreicht eine schwierige Phase für die Wirtschaft im Bergischen Land. Rückläufige Umsätze, unausgelastete Produktionskapazitäten und anhaltender Kostendruck zwingen die Unternehmen zum Rückzug. Da sich kurzfristig kaum Besserung abzeichnet, stellen sich die Betriebe auf weitere Herausforderungen ein.

Quelle