Bert Wollersheims dramatischer Absturz: Vom Bordellkönig zum Pleitekandidaten
Horst-Dieter GertzBert Wollersheims dramatischer Absturz: Vom Bordellkönig zum Pleitekandidaten
Bert Wollersheim, einst ein schillernder Bordellbesitzer und Fernsehprominenter, hat einen drastischen Vermögensverlust erlebt. Rechtliche Probleme, ein Gerichtsurteil und die Schließung seines Betriebes haben zu seinem finanziellen Niedergang beigetragen.
Wollersheim machte sich durch provokante TV-Auftritte und sein Bordell in der Düsseldorfer Rethelstraße einen Namen. Doch sein Vermögen begann zu bröckeln, nachdem das Etablissement schließen musste. Vorwürfe, Kunden mit K.-o.-Tropfen betäubt zu haben, schadeten seinem Ruf zusätzlich und schnitten ihm wichtige Einnahmequellen ab.
Ein hohes Schadensersatzurteil des Landgerichts Düsseldorf verschärfte seine finanzielle Not weiter. Zwar war die Entschädigungssumme beträchtlich, doch sie konnte seine anhaltende Insolvenz nicht abwenden. Bereits in der Vergangenheit hatte der Staat ihm Entschädigungen für Verletzungen seiner Persönlichkeitsrechte gezahlt – doch auch diese Beträge verhinderten nicht seinen finanziellen Absturz.
Aktuell ist Wollersheim auf Fernsehauftritte angewiesen, um über die Runden zu kommen. Ob sich seine Finanzen erholen, hängt davon ab, wie er mit den gerichtlichen Zahlungsverpflichtungen umgeht. Ohne eine grundlegende Wende könnte sein Vermögen weiter schrumpfen.
