Bezirksrat Ohligs fordert Kampf gegen Hundekot auf Wegen und in Parks
Horst-Dieter GertzBezirksrat Ohligs fordert Kampf gegen Hundekot auf Wegen und in Parks
Mehrere politische Gruppen im Bezirksrat Ohligs/Aufderhöhe/Merscheid fordern Maßnahmen gegen die Verschmutzung durch Hundekot. Die Grünen, die SPD und der Bezirksvertreter Michael Bender haben eine offizielle Anfrage eingereicht, um das Problem anzugehen. Zunehmende Beschwerden über verschmutzte Gehwege, Parks und Friedhöfe haben die Thematik in den Fokus gerückt.
Der Vorstoß folgt auf einen Anstieg öffentlicher Meldungen über Verunreinigungen in gemeinschaftlich genutzten Räumen. Anwohner haben insbesondere auf Probleme in Gebieten wie dem Ittertal, dem Lochbachtal und der Ohligser Heide hingewiesen, wo Hundekot oft liegen bleibt. Ziel der Anfrage ist es, das Ausmaß des Problems zu bewerten und praktikable Lösungen zu finden.
Zu den zentralen Prüfpunkten gehören die Erfassung der Hundezahlen im Bezirk sowie die Überprüfung der Verfügbarkeit von Mülleimern und Kotbeutelspendern. Der Antrag schlägt zudem eine bessere Aufklärung der Hundehalter vor – flankiert von strengeren Kontrollen, um Fehlverhalten einzudämmen.
Befürworter betonen, dass es nicht darum gehe, Hundehalter an den Pranger zu stellen, sondern Verantwortungsbewusstsein zu fördern. Durch verbesserte Infrastruktur und Sensibilisierung soll langfristig ein saubereres öffentliches Umfeld entstehen – für ein respektvolles Miteinander.
Die Anfrage wird einen detaillierten Überblick über die aktuelle Situation liefern und gezielte Verbesserungsvorschläge unterbreiten. Bei Erfolg könnten die Maßnahmen zu saubereren Straßen, Parks und sensiblen Bereichen wie Friedhöfen führen. Die weiteren Schritte hängen von den Erkenntnissen und Empfehlungen der Prüfung ab.






