Blutige Massenschlägerei in Wuppertal: Jugendliche greifen mit Messern und Holzlatten an

Christoph Döhn
Christoph Döhn
2 Min.
Eine Gruppe von Polizisten in Helmen und kugelsicheren Westen steht auf einer Hongkonger Straße, mit Bäumen, Gebäuden und einem klaren Himmel im Hintergrund.Christoph Döhn

Blutige Massenschlägerei in Wuppertal: Jugendliche greifen mit Messern und Holzlatten an

Gewalttätige Auseinandersetzung zwischen Jugendgruppen in Wuppertal – mehrere Verletzte

Am Montagabend ist es in Wuppertal zu einer gewaltsamen Schlägerei zwischen zwei Gruppen Jugendlicher gekommen, bei der mehrere Personen verletzt wurden. Der Vorfall begann in der städtischen Schwebebahn, bevor er sich auf die Brändströmstraße in der Nähe des Bahnhofs Wupperfelder Markt ausweitete. Die Polizei hat die Beteiligten inzwischen identifiziert und die Ermittlungen aufgenommen.

Der Konflikt eskalierte zunächst als verbale Auseinandersetzung zwischen den Gruppen während der Fahrt in der Schwebebahn. Nach dem Aussteigen am Bahnhof Wupperfelder Markt artete der Streit in handfeste Gewalt aus. Augenzeugen berichteten, dass die Angreifer ein Messer, Holzleisten und einen Gürtel als Waffen einsetzten.

Drei der Beteiligten wurden in der Nähe des Stadtteils Höhe aufgefunden: zwei syrische Jugendliche im Alter von 16 und 17 Jahren sowie ein 17-jähriger Deutscher. Eine zweite Gruppe, die in der Nähe der Brändströmstraße angetroffen wurde, bestand aus einem weiteren 17-jährigen Deutschen und vier Syrern – zwei 17-Jährigen, einem 16-Jährigen und einem 14-Jährigen. Ersten Erkenntnissen zufolge könnte der Streit auf frühere Konflikte zwischen den Gruppen zurückgehen.

Drei der Verletzten – ein 17-jähriger Deutscher sowie zwei Syrer im Alter von 17 und 14 Jahren – mussten ins Krankenhaus gebracht werden. Nach aktuellen Angaben waren keine der Verletzungen lebensbedrohlich. Laut Polizeibericht vom 8. Februar 2026 wurden keine der verletzten Personen festgenommen oder als Tatverdächtige geführt.

Die Kriminalpolizei ermittelt nun wegen des Vorfalls. Die Behörden bitten Zeugen oder Personen mit Hinweisen, sich unter der Telefonnummer +49 202 284-0 zu melden. Der Fall wird weiterhin aktiv untersucht, während die Beamten die genauen Umstände der Auseinandersetzung rekonstruieren.