07 March 2026, 12:19

"Born Famous": Wie deutsche Promikinder mit dem Erbe ihrer Eltern umgehen

Ein Plakat, das eine Zirkusvorstellung in Berlin, Deutschland, ankündigt, mit einer farbenfrohen Illustration von Menschen, Gebäuden und anderen Gegenständen und den Worten "Weihnachtsausstellung in Alt-Berlin" darüber geschrieben.

Diese Kinder von deutschen Stars drängen in den Rampenlicht - Mit Erfolg? - "Born Famous": Wie deutsche Promikinder mit dem Erbe ihrer Eltern umgehen

Der deutsche Sender ProSieben entwickelt eine neue Doku-Serie mit dem Titel Born Famous, die sich mit dem Leben von Prominentenkindern beschäftigt. Die Sendung wird zeigen, wie die Sprösslinge bekannter Deutschen ihre Karrieren gestalten – oft im Schatten des Ruhms ihrer Eltern. Dies geschieht zu einer Zeit, in der der Begriff "Nepotismus-Kind" – also Menschen, die von familiären Verbindungen profitieren – zunehmend an Aufmerksamkeit gewinnt.

Das Phänomen ist dabei keineswegs auf Deutschland beschränkt. In Hollywood sorgen etwa Ava Phillippe, die Tochter von Reese Witherspoon, oder Patrick Schwarzenegger, Sohn von Arnold Schwarzenegger, derzeit mit ihren Aktivitäten in der Modelbranche und als Schauspieler für Schlagzeilen.

Das Konzept von Born Famous knüpft an das wachsende öffentliche Interesse an der Frage an, wie Ruhm vererbt wird. Im Format von ProSieben könnten unter anderem die Tochter der Sängerin Sarah Connor und Marc Terenzi sowie das Kind des bayerischen Politikers Markus Söder porträtiert werden. Zwar hält sich der Sender mit Details noch zurück, doch die Serie will untersuchen, ob diese Persönlichkeiten ihren eigenen Weg gehen oder sich auf den Namen ihrer Familien stützen.

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Studien deuten darauf hin, dass in Deutschland keines der prominenten "Nepotismus-Kinder" vor dem 20. Lebensjahr größere berufliche Erfolge vorweisen kann. Bei Persönlichkeiten wie Hero Fiennes Tiffin, Sean Harmon oder Stella McCartney stehen in öffentlichen Aufzeichnungen oft die familiären Bindungen im Vordergrund – nicht jedoch frühe, eigenständige Leistungen. Dieses Muster entspricht internationalen Beispielen, bei denen Karrieren häufig erst dann durchstarten, wenn elterliche Unterstützung oder Branchenkontakte verfügbar sind.

Ava Phillippe, heute als Model tätig, wuchs im Rampenlicht als Tochter von Reese Witherspoon auf. Ähnlich erhielt Patrick Schwarzenegger durch seine jüngste Rolle in The White Lotus neue Aufmerksamkeit – Jahre nach der Dominanz seines Vaters in Actionfilmen. Beide Fälle verdeutlichen, wie familiäre Verbindungen Türen öffnen können, auch wenn letztlich das Talent über die Langlebigkeit in kompetitiven Bereichen wie der Unterhaltungsbranche entscheidet.

Mit Born Famous rückt ProSieben die deutschen Prominentenkinder in den Fokus und hinterfragt, wie viel ihres Erfolgs auf Begabung und wie viel auf Privilegien beruht. Die Serie erscheint zu einer Zeit, in der die Debatten über Vetternwirtschaft in Unterhaltung und Politik lauter werden. Bislang bleiben die Karrieren dieser Persönlichkeiten – ob in der Modelbranche, als Schauspieler oder im öffentlichen Leben – eng mit ihren berühmten Nachnamen verknüpft.

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