13 June 2026, 22:15

Bottrop schafft mehr Sicherheit durch Sichtdreiecke an gefährlichen Kreuzungen

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Bottrop schafft mehr Sicherheit durch Sichtdreiecke an gefährlichen Kreuzungen

Die Stadt Bottrop ergreift Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit, indem sie Sichtdreiecke an Kreuzungen und Einmündungen schafft. Ziel ist es, freie Sichtverhältnisse für Autofahrer zu gewährleisten, die von Nebenstraßen auf Hauptverkehrsadern abbiegen oder einfahren. Das Projekt orientiert sich an den deutschen Richtlinien für Straßenbau und wurde durch einen tödlichen Unfall in Warendorf angestoßen.

Das Tiefbauamt Bottrop überprüft derzeit kreuzungsweise die gesamten Stadtgebiete. Dabei werden die Sichtdreiecke vermessen und mögliche Sichtbehinderungen wie Bäume, Sträucher, Hecken oder parkende Fahrzeuge erfasst. Die Größe der Dreiecke richtet sich nach der zulässigen Höchstgeschwindigkeit auf der Hauptstraße – je höher das Tempo, desto länger müssen die Schenkel des Dreiecks ausfallen.

Priorisiert werden Kreuzungen mit hohem Verkehrsaufkommen und Unfallhäufigkeit. An der Scharnhölzstraße sind die Verbesserungsarbeiten für Anfang 2026 vorgesehen; elf Maßnahmen wurden bereits ausgeschrieben. Im Anschluss folgen Horster Straße und Aegidistraße, für die ebenfalls Ausschreibungen vorbereitet werden. Die Ergebnisse und notwendigen Sicherheitsvorkehrungen werden der Straßenverkehrsbehörde gemeldet.

Durch das Projekt sollen sichere Einfädelungsbedingungen für Autofahrer geschaffen werden. Bottrops vorbildlicher Ansatz folgt nationalen Vorgaben und beugt potenziellen Gefahrenstellen vor, bevor es zu Unfällen kommt. In den kommenden Monaten werden die Arbeiten an den identifizierten Kreuzungen fortgesetzt.

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