Brandanschlag auf Kabelkanal legt Zugverkehr im Niederrheingebiet lahm – Sabotageverdacht in Viersen

Kristiane Dippel
Kristiane Dippel
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Ein Zug auf Schienen mit Bäumen, Strommasten mit Kabeln, Autos und Gebäuden links und eine Brücke vorne, die Rauch abgibt.Kristiane Dippel

Brandstiftung: Bahnverkehr in der Umgebung von Viersen gestört - Brandanschlag auf Kabelkanal legt Zugverkehr im Niederrheingebiet lahm – Sabotageverdacht in Viersen

Brandanschlag auf Kabelkanal legt Zugverkehr im Niederrheingebiet lahm

Ein mutmaßlicher Brandanschlag auf einen Kabelkanal der Bahn hat im Niederrheingebiet zu massiven Behinderungen im Zugverkehr geführt. Das Feuer, das am Sonntagabend in der Nähe des Bahnhofs Viersen entdeckt wurde, soll vorsätzlich gelegt worden sein. Die Behörden ermitteln nun wegen des Verdachts auf Sabotage.

Der Brand brach am späten Sonntagabend in einem Kabelkanal nahe dem Bahnhof Viersen aus. Die Feuerwehr konnte die Flammen zwar schnell löschen, doch die Schäden führten zum Ausfall mehrerer Strecken. Seit dem Vorfall kommt es bei Regionalzügen und Güterverkehren zu Ausfällen, vorzeitigen Fahrtabbrüchen oder Umleitungen.

Reisende auf der Strecke zwischen Viersen und Krefeld müssen nun auf Schienenersatzverkehr ausweichen oder lange Umwege in Kauf nehmen. Einige Verbindungen wurden gekürzt, sodass Fahrgäste nach Alternativen suchen müssen. Die Polizei bestätigte, dass bisher keine Festnahmen erfolgt seien, und behandelt den Fall als strafrechtliche Ermittlung. Bisher wurden weder Verdächtige genannt noch ein klares Motiv ermittelt. Die Möglichkeit einer Sabotage wird weiterhin geprüft, weitere Details wurden jedoch nicht bekannt gegeben.

Der Anschlag sorgt bei Pendlern und Güterverkehrsunternehmen für anhaltende Verspätungen. Die Einschränkungen im Zugbetrieb werden voraussichtlich so lange anhalten, bis die beschädigten Kabel repariert sind. Währenddessen fahnden die Behörden nach den Verantwortlichen, und die Verkehrsbehörden arbeiten daran, den Normalbetrieb wiederherzustellen.