Breitachklamm: Seltene Vorfälle trüben Naturwunder im Allgäu

Christoph Döhn
Christoph Döhn
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Eine Winterlandschaft mit Figuren, die auf einem zugefrorenen Fluss Schlittschuh laufen, umgeben von Bäumen, Gebäuden, Hügeln und Wolken, mit Tieren und Karren, die über das Bild verteilt sind.Christoph Döhn

Breitachklamm: Seltene Vorfälle trüben Naturwunder im Allgäu

Breitachklamm: Naturschauspiel in Süddeutschland mit vereinzelten Vorfällen

Die Breitachklamm, eine atemberaubende Naturattraktion im Süden Deutschlands, sah sich in letzter Zeit mit einzelnen Fällen von Fehlverhalten seitens der Besucher konfrontiert. Seit 1905 für die Öffentlichkeit zugänglich, zieht die Schlucht mit ihrer dramatischen, 150 Meter tiefen Klamm und malerischen Wanderwegen weiterhin Touristen an. Kürzlich sorgten Vorfälle für Besorgnis, bei denen Kinder Eisformationen im Inneren der Klamm beschädigten.

Die Klamm entstand vor etwa 10.000 Jahren durch den Rückzug des Breitachgletschers. Heute bleibt sie ein beliebtes Ausflugsziel, das von Oberstdorf-Tiefenbach und dem Kleinwalsertal aus erreichbar ist. Besucher zahlen einen Eintrittspreis von 9 Euro für Erwachsene und 2,50 Euro für Kinder, um die gewundenen Pfade und hochgelegenen Routen zu erkunden.

Bei einem jüngsten Vorfall brachen zwei Kinder Eiszapfen ab und warfen sie gegen andere Eisformationen. Die Eltern griffen nicht ein, um das Verhalten zu unterbinden. Zwar können Mitarbeiter in solchen Fällen eingreifen, die Klammverwaltung stuft abgebrochene Eiszapfen jedoch nicht als ernsthaftes Problem ein.

In den sozialen Medien kritisierte ein Reddit-Nutzer Besucher, die das Eis beschädigten. Dennoch betont das Team der Klamm, dass solche Vorfälle selten und beherrschbar seien.

Die Breitachklamm bleibt für Touristen geöffnet, wobei das Personal bei Bedarf das Verhalten der Besucher im Auge behält. Die lange Geschichte und natürliche Schönheit der Schlucht ziehen weiterhin Wanderer und Naturliebhaber an. Die Eintrittsgelder tragen dazu bei, die Wege zu unterhalten und die Landschaft für künftige Generationen zu bewahren.