08 February 2026, 02:32

Brutale Attacke nach Schalke-Spiel: Dynamo-Fan schwer verletzt und beraubt

Ein Plakat mit der Aufschrift "Die Entstehung des Fußballs in Polen" zeigt eine Gruppe von Menschen auf einem Rasenfeld, einen Schuh und eine Münze.

Brutale Attacke nach Schalke-Spiel: Dynamo-Fan schwer verletzt und beraubt

Die Polizei ermittelt nach einer brutalen Attacke im Anschluss an ein Spiel der 2. Bundesliga zwischen dem FC Schalke 04 und Dynamo Dresden. Bei dem Vorfall wurde ein 26-jähriger Anhänger von Dynamo Dresden nach einem Angriff durch eine Gruppe mutmaßlicher Schalke-Fans schwer verletzt. Die Behörden haben drei Tatverdächtige identifiziert, suchen jedoch weiterhin nach weiteren Zeugen.

Der Angriff ereignete sich am 7. Februar 2026 in der Nähe der Kreuzung Emscherstraße/Benzstraße im Gelsenkirchener Stadtteil Erle. Durch Verkehrsstaus nach dem Spiel war es zu der Konfrontation gekommen. Eine Gruppe von fünf bis sechs Personen, bei denen es sich vermutlich um Schalke-Anhänger handelte, griff das Opfer an, raubte ihm sein Fan-Schal und fügte ihm schwere Verletzungen zu.

Der Hauptverdächtige wurde als Träger eines blauen Kapuzenpullovers mit kurzen, platinblonden Haaren beschrieben. Ein zweiter Verdächtiger hatte einen leicht dunkleren Teint, während ein dritter einen blauen Pullover mit der Aufschrift "Ruhrpott" trug. Laut Polizeiberichten gelten diese drei Personen als Hauptverdächtige, unklar ist jedoch, ob weitere Beteiligte an der Tat mitwirkten.

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Ein 27-jähriger Mann aus Finnentrop, der sich ebenfalls im Auto befand, wurde ebenfalls angegriffen und verlor seinen Schal, erlitt aber nur leichte Verletzungen. Eine 22-jährige Frau auf der Rückbank blieb unverletzt. Das Opfer, das zunächst fälschlicherweise als Schalke-Fan gemeldet worden war, wurde mit schweren, aber nicht lebensbedrohlichen Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht.

Die Ermittler haben Beschreibungen der Verdächtigen veröffentlicht und rufen alle Personen mit Hinweisen auf, sich zu melden. Zeugen können sich an die Polizei Gelsenkirchen unter den Rufnummern +49 (0) 209 365 5120 oder +49 (0) 209 365 8240 wenden. Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren, um alle Verantwortlichen zu identifizieren.