Bundesweite Welle der Empörung: Immer mehr Deutsche fordern AfD-Verbot bis Juni
Nina PohlBundesweite Welle der Empörung: Immer mehr Deutsche fordern AfD-Verbot bis Juni
Kampagne für AfD-Verbot findet bundesweit starken Zuspruch in Deutschland
In Nordrhein-Westfalen (NRW) setzen sich rund 90 zivilgesellschaftliche Gruppen für 100.000 Unterschriften bis Juni ein. Vor Ort hat Bergisch Gladbach bereits in nur zwei Wochen fast 600 Unterschriften gesammelt – davon über 330 an einem einzigen Tag.
Die Initiative mit dem Titel "Menschenwürde verteidigen. AfD – Verbot jetzt" wird vom Verein Bergisch Gladbach für Demokratie und Vielfalt unterstützt. Dessen Vorsitzender, Roland Vossebrecker, betont, dass sichtbarer Widerstand gegen Rechtsextremismus entscheidend sei, um demokratische Werte zu schützen. Unterstützer:innen können die Petition jeden Samstag von 10 bis 13 Uhr an einem Infostand in der Fußgängerzone unterzeichnen.
Auch die lokale Gruppe Omas gegen Rechts beteiligt sich an der Kampagne. In der benachbarten Stadt Overath organisiert der Aktionskreis für Demokratie und gegen Rechtsextremismus Rhein-Berg am 20. Februar 2023 um 17 Uhr eine Kundgebung am Bahnhofsplatz. Die Veranstaltung richtet sich gegen rechtsextreme Ideologien, Ausgrenzung und antidemokratische Bestrebungen.
Ähnliche Aktionen finden bundesweit in Gladbach statt. In Weilheim (Bayern) hat die Gruppe "Wir in Weilheim" Proteste gegen AfD-Aktivitäten organisiert. Der Kreisverband der Linken im Rheinisch-Bergischen Kreis ruft ebenfalls zur Teilnahme auf und bekräftigt das Bekenntnis der Region zu Offenheit, Vielfalt und Menschenrechten.
Die Unterschriftenaktion in Bergisch Gladbach spiegelt den wachsenden öffentlichen Widerstand gegen rechtsextreme Politik wider. Mit anhaltenden Kundgebungen und Petitionen wollen die Organisator:innen die Dynamik bis zum Juni-Termin aufrechterhalten. Der bisherige Erfolg der Kampagne deutet auf eine breite Unterstützung für die Verteidigung demokratischer Grundwerte hin.






