Café Lomo in Münster darf nach monatelangem Streit wieder auf der Straße verkaufen
Nina PohlCafé Lomo in Münster darf nach monatelangem Streit wieder auf der Straße verkaufen
Ein langwieriger Streit um den Straßenverkauf des Café Lomo in Münster ist endlich beigelegt. Kurz vor Beginn der vorweihnachtlichen Hochphase einigten sich die Stadt und der Betreiber des beliebten Cafés auf neue Regeln – mit klaren Auflagen für den Verkauf im Freien.
Die Vereinbarung wurde am 25. März 2026 nach monatelangen Verhandlungen unterzeichnet. Demnach darf das Café Lomo sonntags bis donnerstags bis 20 Uhr und freitags sowie samstags bis 21 Uhr – entsprechend seiner regulären Öffnungszeiten – Getränke und Snacks auf der Straße anbieten.
Um die Gehwege frei zu halten, muss das Café während der Verkaufszeiten einen Sicherheitsdienst beauftragen. So soll sichergestellt werden, dass Fußgänger zwischen der Salzstraße und dem Syndikatplatz ungehindert passieren können. Die Außenstände sind nur bis zum offiziellen Ende der Münsteraner Weihnachtsmärkte zugelassen.
Bisher gab es keine Aufzeichnungen darüber, wie häufig das Café zuvor Straßenverkäufe durchführte. In diesem Jahr gelten nun jedoch verbindliche Vorgaben.
Die Einigung ermöglicht es dem Café Lomo, seine Verkäufe vor Weihnachten auszuweiten, ohne dabei die öffentliche Sicherheit zu vernachlässigen. Durch die Sicherheitsvorkehrungen und zeitlichen Beschränkungen soll ein Ausgleich zwischen den Interessen des Betriebs und der Begehbarkeit für Fußgänger geschaffen werden. Mit klaren Richtlinien kann das Café nun eine geschäftige Vorweihnachtszeit vorbereiten.






