CD9 setzt Aktivitäten von Fredy Leyva nach Chat-Skandal aus
Die mexikanische Popgruppe CD9 hat die Aktivitäten für ihr Mitglied Fredy Leyva vorläufig ausgesetzt, nachdem ein privates Gespräch an die Öffentlichkeit gelangt war. Die online aufgetauchten Chatverläufe sollen zeigen, wie Leyva eine Fanin um intime Fotos gebeten haben soll. Der Sänger bestreitet jegliches Fehlverhalten, zieht sich jedoch zurück, um private Angelegenheiten zu klären.
Der Skandal nahm seinen Lauf, als ein privater Chat zwischen Leyva und einer erwachsenen Fanin viral ging. Zwar räumte er ein, dass seine Nachrichten missverstanden werden könnten, wies aber entschieden zurück, jemanden belästigt oder zu Fotos genötigt zu haben. In einer Stellungnahme vom 5. März verurteilte Leyva jede Form von Belästigung, Missbrauch oder Gewalt gegen Frauen.
CD9 reagierte umgehend und kündigte am 7. März an, Leyva vorerst aus der Gruppe zu nehmen. Die Entscheidung solle die Werte der Band schützen und das Bekenntnis zu Verantwortung unterstreichen. Unterdessen werden die verbleibenden vier Mitglieder – Alan, Alonso, Bryan und Jos – wie geplant weiter auftreten. Sämtliche anstehenden Verpflichtungen und Aktivitäten finden ohne Unterbrechung statt.
Leyvas Abwesenheit bedeutet eine Zäsur für CD9, die die Gruppe mit den verbliebenen Mitgliedern meistern wird. Die Band betonte erneut ihre Treue zu ihren Prinzipien, während Leyva die Angelegenheit im Privaten regelt. Wann er zurückkehren wird, blieb vorerst offen.






