Chaos bei der Bahn: Kölner Haie-Fans stranden auf dem Weg nach Dresden

Horst-Dieter Gertz
Horst-Dieter Gertz
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Eine Gruppe von Menschen steht auf dem Boden, alle tragen die gleiche Kleidung und halten einen Schläger, mit Wänden im Hintergrund und einem Wasserzeichen in der linken unteren Ecke.Horst-Dieter Gertz

Chaos bei der Bahn: Kölner Haie-Fans stranden auf dem Weg nach Dresden

Hunderte Fans der Kölner Haie erlebten auf dem Weg zum Auswärtsspiel in Dresden massive Reisebehinderungen. Die mit einem Sonderzug der Deutschen Bahn geplante Anreise endete vorzeitig, als schwere Verspätungen die Anhänger in Magdeburg stranden ließen. Trotz der Rückschläge feierte das Team einen deutlichen 8:1-Sieg gegen Dresden.

Die Fans hatten extra einen Sonderzug von Köln nach Dresden für das Spiel organisiert. Doch schon früh gab es Probleme: Ein mutmaßlicher Suizid auf den Gleisen in Kombination mit winterlichem Wetter sorgte für erhebliche Verspätungen bei der Deutschen Bahn.

Gegen 18 Uhr drehte die Deutsche Bahn den Zug um und schickte die Fans zurück in Richtung Köln. In Magdeburg Hauptbahnhof hielt der Zug, wo die Polizei die Weiterfahrt der Anhänger verhinderte. Daraufhin bestätigte die Fan-Initiative der Haie, dass sie den Spielbeginn verpassen würden. Die Deutsche Eishockey Liga (DEL) reagierte und verschob den Anpfiff um 15 Minuten. Doch die Fans erreichten die Arena nie. Währenddessen ging das Team auf das Eis und dominierte die Partie mit einem 8:1-Erfolg.

Das Reisechaos verhinderte, dass Hunderte Fans das Spiel live miterleben konnten. Dennoch lieferten die Kölner Haie eine starke Leistung ab und fuhren in Dresden einen klaren Sieg ein. Die Behörden haben bisher keine weiteren Informationen zu den Ursachen der anfänglichen Verspätungen der Deutschen Bahn bekannt gegeben.