Chaos beim BVB-Spiel: 34 Strafverfahren nach Fan-Ausschreitungen in Dortmund
Nina PohlChaos beim BVB-Spiel: 34 Strafverfahren nach Fan-Ausschreitungen in Dortmund
Bundesliga-Spiel zwischen Borussia Dortmund und dem Hamburger SV am 21. März 2026 von gewalttätigen Auseinandersetzungen und Straftaten überschattet
Das Bundesliga-Spiel zwischen Borussia Dortmund und dem Hamburger SV am 21. März 2026 im Signal Iduna Park wurde von schweren Ausschreitungen und kriminellen Vorfällen belastet. Vor und nach der Partie, die über 81.000 Zuschauer verfolgten, kam es zu zahlreichen Festnahmen und Ermittlungen. Die Polizei hat inzwischen 34 Strafverfahren in Zusammenhang mit den Ereignissen eingeleitet.
Die ersten Zwischenfälle gab es bereits vor Anpfiff, als im Dortmunder Stadtzentrum zwei Raubüberfälle verübt wurden. Nach Angaben der Behörden sollen dabei Anhänger von Borussia Dortmund Fans des Hamburger SV angegriffen haben. Im Stadion selbst zündeten Unbekannte während des Spiels Pyrotechnik.
Nach dem Abpfiff blockierte eine Gruppe von etwa 300 größtenteils vermummten Dortmund-Fans die Mannschaftsbusse des Hamburger SV. Daraufhin brachen gewaltsame Auseinandersetzungen zwischen rivalisierenden Fangruppen aus. Die Polizei nahm daraufhin 16 Verdächtige vorläufig fest.
Die Behörden haben mittlerweile 34 Strafverfahren wegen Diebstahls, Raub, Körperverletzung und Verstößen gegen die öffentliche Ordnung eingeleitet. Darüber hinaus erhielten 152 Personen nach den Krawallen Stadionverbote.
Die Ermittlungen zu den Vorfällen dauern an, allerdings wurden bisher keine weiteren Details zu Anklagen oder Verurteilungen bekannt gegeben. Die Polizei wertet weiterhin Beweismaterial aus den Ausschreitungen am Spieltag aus. Die ausgesprochenen Stadionverbote bleiben für die identifizierten Beteiligten in Kraft.






