Chaos in NRW: Tunnel-Sperrung und Warnstreiks legen Verkehr lahm

Horst-Dieter Gertz
Horst-Dieter Gertz
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Ein altes Schwarz-Weiß-Foto eines Tunnels mit einer Treppe, die nach oben führt, mit Text unten.Horst-Dieter Gertz

Chaos in NRW: Tunnel-Sperrung und Warnstreiks legen Verkehr lahm

Großsperrung des L107-Tunnels und Warnstreiks im öffentlichen Dienst sorgen in dieser Woche in Nordrhein-Westfalen für Reisebehinderungen

Der L107-Tunnel in Velbert-Langenberg wird ab Dienstagnachmittag für 24 Stunden vollständig gesperrt. Gleichzeitig hat die Gewerkschaft Verdi zu Warnstreiks im öffentlichen Dienst des Landes aufgerufen – ebenfalls am Dienstag.

Die Vollsperrung des L107-Tunnels beginnt am Dienstag, den 20. Januar, um 16:00 Uhr und dauert voraussichtlich bis Mittwoch, den 21. Januar, gegen 16:00 Uhr. Als Grund für die Schließung nannten die Behörden Sicherheitsbedenken. Autofahrer werden über eine Umleitung über die Vogteier Straße, Voßkuhlstraße und Heegerstraße geleitet.

Die von Verdi organisierten Streiks werden auch den Betrieb wichtiger Verkehrsinfrastrukturen beeinträchtigen. Betroffen ist unter anderem die Leitstelle des Tunnelbetriebszentrums (TLZ.NRW) in Leverkusen, wo sich Mitarbeiter an der Arbeitsniederlegung beteiligen. Verdi fordert für Beschäftigte im öffentlichen Dienst eine Lohnerhöhung von 7 Prozent – mindestens jedoch 300 Euro mehr pro Monat. Die Streiks finden am Dienstag, den 20. Januar 2026, landesweit statt. Besonders im Verkehrsmanagement muss mit Verzögerungen und eingeschränkten Kapazitäten gerechnet werden.

Sowohl die Tunnelsperrung als auch die Streiks werden zu erheblichen Behinderungen für Autofahrer und den öffentlichen Dienst führen. Kraftfahrer sollten Ausweichrouten planen, während Dienstleistungen, die auf das Tunnelbetriebszentrum angewiesen sind, mit Verzögerungen rechnen müssen. Die Einschränkungen dauern voraussichtlich bis Mittwochnachmittag an.