Charli XCX glänzt mit Filmmusik zu Sturmhöhe und provokanter Mockumentary The Moment

Christoph Döhn
Christoph Döhn
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Ein Plakat für die Berliner Secession, das eine Frau in einem grünen Kleid und einen Mann in einem schwarzen Anzug zeigt, mit Text, der das Ereignis beschreibt.Christoph Döhn

Charli XCX glänzt mit Filmmusik zu Sturmhöhe und provokanter Mockumentary The Moment

Charli XCX sorgt diese Woche mit zwei großen Projekten für Schlagzeilen. Die Sängerin hat die Filmmusik für die bevorstehende Sturmhöhe-Verfilmung komponiert.

Die Mockumentary unter der Regie von Aidan Zamiri wirft einen scharfen Blick auf die Musikbranche. Charli XCX ist darin neben anderen Prominenten in einer Reihe überzeichneter, memetauglicher Szenen zu sehen. Die Kritiker des New Musical Express (NME) vergaben drei Sterne und lobten insbesondere den Humor sowie den mutigen Auftritt der Künstlerin.

The Moment feierte auf der Berlinale Premiere, gefolgt von einer Aftershow-Party in Berlin. Später wurde bekannt, dass die Veranstaltung von Anastasia Schewzowa organisiert worden war, gegen die Vorwürfe wegen angeblicher Verbindungen zur russischen Regierung erhoben wurden. Charli XCX reagierte umgehend und betonte, dass sie und ihr Team von den behaupteten Verstrickungen keine Kenntnis gehabt hätten. Gleichzeitig bekräftigte sie ihre Ablehnung der russischen Handlungen in der Ukraine. Schewzowa ihrerseits wies jede politische Verbindung von sich und distanzierte sich von der Kontroverse.

Neben dem Film hat Charli XCX zudem ein Begleitalbum zur neuen Sturmhöhe-Adaption veröffentlicht. Auf der Platte ist auch eine Zusammenarbeit mit Sky Ferreira zu hören, was die Vorfreude auf den Kinostart zusätzlich steigert.

Mit ihrer Arbeit an Sturmhöhe und The Moment bleibt die Sängerin im Rampenlicht. Zwar sorgte die Aftershow-Party der Mockumentary für unerwartete Aufmerksamkeit, doch ihr künstlerisches Schaffen steht weiterhin im Mittelpunkt. Beide Projekte werden in den kommenden Monaten ein breiteres Publikum erreichen.