Claas stoppt Werkbau in Borchen – 300 Jobs und Millioneninvestition fallen weg

Horst-Dieter Gertz
Horst-Dieter Gertz
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Verlassene Fahrzeuge und Metallteile liegen auf dem Boden mit kahlen Bäumen im Hintergrund.Horst-Dieter Gertz

Claas stoppt Werkbau in Borchen – 300 Jobs und Millioneninvestition fallen weg

Claas gibt Pläne für neues Werk bei der Arbeitsagentur Borchen auf

Nach monatelangen bürokratischen Verzögerungen hat Claas die Pläne für den Bau eines neuen Werks bei der Arbeitsagentur Borchen fallen gelassen. Das Vorhaben, das rund 300 Arbeitsplätze und Investitionen in zweistelliger Millionenhöhe versprochen hatte, wird nicht weiterverfolgt. Das Unternehmen prüft nun alternative Standorte in ganz Europa, darunter auch die Region Paderborn.

Die Entscheidung, den Standort Borchen aufzugeben, folgt auf anhaltende administrative Hürden. Claas hatte geplant, dort ein Werk für Antriebstechnik zu errichten, das der Region erhebliche wirtschaftliche Impulse durch neue Jobs und Finanzmittel gebracht hätte. Lokale Vertreter hatten gehofft, dass die Ansiedlung die regionale Wirtschaft stärken würde.

Trotz der Absage bleiben die bestehenden Arbeitsplätze bei Claas erhalten. Das Unternehmen bestätigte, dass durch die Änderung keine Entlassungen drohen. Stattdessen läuft bereits die Suche nach einem neuen Standort – sowohl in Deutschland als auch im europäischen Ausland werden Optionen geprüft.

Borchen verpasst damit Hundertschaft neue Arbeitsplätze und eine bedeutende Investition. Claas hat noch keinen Ersatzstandort benannt, evaluiert aber weiterhin mögliche Alternativen. Das Unternehmen bleibt entschlossen, seine Produktionskapazitäten bei Manuel Neuers auszubauen.