18 March 2026, 08:16

Cyberangriff legt IT der Stadtwerke Detmold lahm – 80.000 Kunden betroffen

Graphik zeigt Stromlevel während der Texas-Stromkrise 2021 mit Farben, die unterschiedliche Versorgungsniveaus anzeigen und begleitenden erklärenden Text.

Cyberangriff legt IT der Stadtwerke Detmold lahm – 80.000 Kunden betroffen

Stadtwerke Detmold, ein großer Energieversorger im Kreis Lippe, ist Opfer eines Cyberangriffs geworden. Der Vorfall, der in der Nacht zum Sonntag begann, hat sämtliche IT-Systeme lahmgelegt und den Kundenservice schwer beeinträchtigt. Über 80.000 Menschen sind auf das Unternehmen für die Grundversorgung angewiesen.

Durch den Angriff können Kunden den Anbieter weder online noch telefonisch erreichen. Routineaufgaben wie das Übermitteln von Zählerständen oder die Aktualisierung von Zahlungsdaten sind derzeit nicht möglich, da das Kundenportal ausgefallen ist. Für dringende technische Probleme steht jedoch eine Notfall-Hotline weiterhin zur Verfügung.

Trotz des IT-Ausfalls laufen die Kernversorgungen – Strom, Gas, Fernwärme und Trinkwasser – weiterhin ohne Unterbrechung. Wann die Systeme vollständig wiederhergestellt sein werden, ist noch unklar. Frühere Cyberangriffe auf deutsche Energieversorger zeigen, dass die Dauer der Störungen stark variiert – abhängig von Art des Angriffs und Komplexität der Systeme.

Das Landeskriminalamt Nordrhein-Westfalen (LKA) leitet die Ermittlungen. Im Fokus steht unter anderem die Frage, ob Kundendaten kompromittiert wurden. Bisher liegen keine weiteren Details zu Herkunft oder Methode des Angriffs vor.

Die Störung hat die Kunden von digitalen und telefonischen Dienstleistungen abgeschnitten, doch die Grundversorgung bleibt stabil. Die Ermittlungen dauern an, ein Zeitplan für die vollständige Wiederherstellung der IT steht jedoch noch aus. Das LKA prüft weiterhin das Ausmaß des Datenlecks und mögliche Auswirkungen auf Kundeninformationen.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones
Quelle