Defektes Panikschloss stoppt Training für 300 Sportler in Kölner Turnhalle
Kristiane DippelDefektes Panikschloss stoppt Training für 300 Sportler in Kölner Turnhalle
Defekter Notausgangsverschluss stört Training von 300 Mitgliedern des Kölner Turnvereins Poll 1904
Ein defekter Notausgangsverschluss hat den Trainingsbetrieb für etwa 300 Mitglieder des Kölner Turnvereins Poll 1904 lahmgelegt. Das Problem in der Sporthalle der GGS Poller Hauptstraße in Köln verhindert seit über drei Wochen den Zugang für die Sportler:innen. Das Gebäude, das von Kindern, Erwachsenen und Senioren genutzt wird, wirft zudem weiterhin Sicherheitsfragen auf.
Auslöser war eine Störung an der Panikschloss-Vorrichtung der Notausgangstür. Wie die Vereinsvorsitzende Ute Ahn bestätigte, könne die Tür aus Sicherheitsgründen während des Trainings nicht offen bleiben. Die Stadt Köln reagierte mit der Installation eines provisorischen Schlosses – doch der Vereinsvorstand hielt diese Lösung für ungeeignet, da sie im Ernstfall keine sichere Evakuierung ermögliche.
Für eine dauerhafte Behebung muss das gesamte Schloss ausgetauscht werden. Die Stadt hat bereits ein Unternehmen mit den Arbeiten beauftragt, doch Lieferengpässe bei der benötigten Panikschloss-Komponente führten zu Verzögerungen. Laut Behörden soll das Ersatzteil nun in dieser Woche eintreffen, sodass unmittelbar im Anschluss die Montage erfolgen kann.
Die Sporthalle, die auch vom Kölner Turnverein 1904 für Veranstaltungen und Training genutzt wird, hat keine klar dokumentierte Nutzungsdauer. Die aktuelle Situation verschärft jedoch die Bedenken hinsichtlich der Sicherheit – insbesondere in den Umkleidebereichen.
Bis zur Installation des neuen Schlosses kann der Turnverein seinen regulären Betrieb nicht wiederaufnehmen. Sobald die Vorrichtung eingebaut ist, sollte der uneingeschränkte Zugang wiederhergestellt sein und die Evakuierungsrisiken behoben werden. Die Stadt bestätigte, dass die Reparaturarbeiten unverzüglich nach Lieferung des Ersatzteils beginnen werden.






