Deutschlands Wirtschaft kämpft 2025 mit schwachem Wachstum und hohen Energiekosten
Kristiane DippelPrognose: NRW-Wirtschaft wächst nur leicht - Deutschlands Wirtschaft kämpft 2025 mit schwachem Wachstum und hohen Energiekosten
Deutschlands Wirtschaftslage bleibt schwach – trotz hoher Staatsausgaben
Aktuelle Daten zeigen keine Anzeichen für eine schnelle Erholung, und das Wachstum im Land bleibt verhalten. Besonders betroffen ist Nordrhein-Westfalen, eine der wichtigsten Industrieregionen, deren Wirtschaft nur schwer an Fahrt gewinnt.
Ökonomen senken ihre Prognose für das bundesweite Wachstum 2025 auf magere 0,2 Prozent. Für Nordrhein-Westfalen, wo zunächst ein Plus von 0,3 Prozent erwartet worden war, wurde die Vorhersage auf lediglich 0,1 Prozent nach unten korrigiert. Als Gründe für die schwache Entwicklung gelten der weltweite Protektionismus, aggressive Handelspolitik und die nach wie vor hohen Energiekosten.
Die Exporte in die USA sind aufgrund von US-Zöllen spürbar zurückgegangen, wobei ein Teil der Verluste durch den Handel mit Europa ausgeglichen werden konnte. Hohe Betriebskosten und nachlassende Wettbewerbsfähigkeit belasten die Industrie im Land weiterhin.
Für 2026 hellt sich die Perspektive auf: Die Wirtschaft in Nordrhein-Westfalen könnte um 1,1 Prozent wachsen, und auch für ganz Deutschland wird ein Plus von 1,1 Prozent erwartet. Wirtschaftsministerin Mona Neubaur setzt darauf, dass staatliche Investitionen in Schulen, Straßen und digitale Infrastruktur die Erholung vorantreiben werden.
Die aktuelle Wachstumsschwäche spiegelt anhaltende Handelskonflikte und hohe Produktionskosten wider. Zwar bleibt die Konjunktur 2025 gedämpft, doch die Prognosen für 2026 deuten auf eine leichte Belebung hin. Öffentliche Investitionen und eine Entspannung im Welthandel könnten dabei eine Schlüsselrolle spielen.






