Deutz übernimmt Notstromspezialisten Frerk für Millionen – und setzt auf KI-Boom in Rechenzentren

Christoph Döhn
Christoph Döhn
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Ein Informationsschild, Gebäude, ein Schuppen, Bäume, Stromkabel und ein bewölkter Himmel.Christoph Döhn

Motorhersteller Deutz erwirbt Notstromaggregat-Firma Frerk - Deutz übernimmt Notstromspezialisten Frerk für Millionen – und setzt auf KI-Boom in Rechenzentren

Motorenhersteller Deutz übernimmt Notstromspezialisten Frerk

Motorenhersteller Deutz übernimmt Notstromspezialisten Frerk

Motorenhersteller Deutz übernimmt Notstromspezialisten Frerk

  1. Dezember 2025, 15:14 Uhr

Der Kölner Motorenhersteller Deutz übernimmt die Frerk GmbH, einen Spezialisten für Notstromanlagen. Der Deal, dessen Volumen im hohen zweistelligen Millionenbereich liegt, soll die Position von Deutz als zuverlässiger Energieversorger für Rechenzentren stärken. Beide Unternehmen erwarten durch die Übernahme ein beschleunigtes Wachstum, da die Nachfrage nach KI-Infrastruktur steigt.

Die in Niedersachsen ansässige Frerk GmbH beschäftigt rund 200 Mitarbeiter und konzentriert sich auf Notstromlösungen. Die Hälfte ihres Geschäfts entfällt auf diesel- und gasbetriebene Aggregate, die in Rechenzentren eingesetzt werden. Das Unternehmen war erst kürzlich im November 2025 durch den Unternehmer Michael Frerk im Rahmen eines Management-Buyouts übernommen worden.

Deutz plant, die Übernahme im ersten Quartal 2026 abzuschließen. Der Schritt ist Teil der Strategie, vom KI-Boom zu profitieren, indem stabile Stromversorgungen für die wachsenden Rechenzentrumsnetzwerke sichergestellt werden. CEO Sebastian Schulte betonte, dass die Übernahme Deutz als weltweiten Marktführer für Notstromlösungen positioniere – insbesondere für kritische digitale Infrastruktur.

Frerk-Geschäftsführer Marc Hiller begrüßte die Partnerschaft und bezeichnete Deutz als starken Verbündeten für die künftige Expansion. Deutz rechnet damit, durch die Übernahme einen Umsatz von 100 Millionen Euro in profitablen Geschäften zu generieren und damit seine Marktpräsenz in wachstumsstarken Sektoren weiter auszubauen.

Die Übernahme erweitert die Kompetenzen von Deutz im Bereich Notstromsysteme und zielt auf die steigenden Anforderungen von Rechenzentren ab. Mit dem geplanten Abschluss des Deals Anfang 2026 wollen beide Unternehmen ihre Marktpositionen festigen. Die Partnerschaft soll nicht nur erhebliche Umsatzsteigerungen bringen, sondern auch die wachsende Nachfrage nach KI-gestützter Infrastruktur bedienen.