18 March 2026, 00:46

DFB verhängt Rekordstrafe gegen 1. FC Köln wegen Pyro-Chaos im Stadion

Eine große Menge Menschen in einem Stadion mit Raketen, Fahnen und einer Kamera, mit Rauch und Schildern mit der Aufschrift "Malaysia vs Malaysia Live Streaming" im Hintergrund.

DFB verhängt Rekordstrafe gegen 1. FC Köln wegen Pyro-Chaos im Stadion

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat 1. FC Köln mit einer Strafe von 98.000 Euro belegt. Beim Spiel hatten Kölner Fans vor, während und nach der Partie mindestens 56 Bengalos und 30 Rauchbomben gezündet. Der dichte Rauch auf dem Platz zwang die Offiziellen, das Spiel in der zweiten Halbzeit für zwei Minuten zu unterbrechen. Auch zwei weitere Vereine mussten für ähnliche Verstöße Strafen hinnehmen. Borussia Mönchengladbach wurde mit 75.000 Euro belegt, nachdem seine Anhänger im selben Spiel 55 Bengalos, 19 Rauchfässer und einen Blitzknallsatz abgefeuert hatten. Bayer Leverkusen musste 62.000 Euro für drei separate Vorfälle von Fan-Ausschreitungen zahlen. Bis zu 32.800 Euro der Köln-Strafe können in Sicherheitsvorkehrungen oder Maßnahmen zur Gewaltprävention fließen. Die DFB-Entscheidungen folgen auf wiederholte Vorfälle mit Pyrotechnik und unsportlichem Verhalten in deutschen Stadien. Die Geldstrafen sollen künftige Verstöße abschrecken und die Sicherheit erhöhen. Die Vereine sind nun gefordert, das Fanverhalten in den Griff zu bekommen, um weitere Sanktionen zu vermeiden.

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AKTUALISIERUNG

Geschichte der Pyro-Fines zeigt steigende DFB-Strafen

Die jüngsten Strafen des DFB gegen 1. FC Köln zeigen eine klare Tendenz steigender Sanktionen. Im November 2024 wurde der Verein nach Fan-Aktionen mit 134+ Bengalos und Platzstürmen bei einem Spiel gegen Hertha BSC mit einer Strafe von 159.500 Euro belegt. Auch im Mittelfeld der Saison 2025/26 wurde der Verein mit einer Strafe von 70.500 Euro für ähnliche Fan-Aktionen belangt. Diese Vorgänge bestätigen die Strategie des DFB, bei wiederholten Verstößen härtere Strafen zu verhängen.