Dinslaken gedenkt der Opfer von Hanau und rassistischer Gewalt mit bewegender Feier
Horst-Dieter GertzDinslaken gedenkt der Opfer von Hanau und rassistischer Gewalt mit bewegender Feier
Gedenkveranstaltung in Dinslaken: Erinnerung an die Opfer des Hanau-Anschlags und rassistischer Gewalt
Am 19. Februar 2026 findet in Dinslaken eine Gedenkfeier statt, um der Opfer des Hanau-Anschlags und aller Betroffenen rassistischer Gewalt in Deutschland zu gedenken. Bürgerinnen und Bürger versammeln sich am Mahnmal "10+1 Bäume", wo ein interreligiöses Gebet und Reden an den sechsten Jahrestag der Tragödie erinnern sollen.
Die Veranstaltung dauert von 15:00 bis 16:00 Uhr am Mahnmal "10+1 Bäume", das den zehn Opfern der NSU-Terrorgruppe sowie allen Opfern rassistischer Gewalt bundesweit gewidmet ist. Die NSU verübte zwischen 2001 und 2007 Anschläge in mehreren deutschen Städten, darunter Nürnberg, München, Hamburg, Dortmund, Kassel und Heilbronn.
Vertreter verschiedener Religionsgemeinschaften sowie Schülerinnen und Schüler der Ernst-Barlach-Gesamtschule leiten das interreligiöse Gebet. Bürgermeister Simon Panke wird ebenfalls sprechen und die Bedeutung des Gedenkens als Zeichen gegen Hass und rechtsextreme Gewalt betonen.
Alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen. Die Veranstaltung soll das friedliche Zusammenleben fördern und ein deutliches Signal gegen Rassismus und Diskriminierung setzen.
Die Gedenkfeier verbindet die Gemeinschaft in Erinnerung und Solidarität. Indem sie der Opfer von Hanau und der NSU-Anschläge gedenkt, unterstreicht Dinslaken sein Engagement im Kampf gegen Rassismus. Gleichzeitig will die Veranstaltung die fortlaufenden Bemühungen um Inklusion und gegenseitigen Respekt stärken.
A tenth victim confirmed ahead of Dinslaken's Hanau memorial
New reports reveal Ibrahim Akkuş, a 70-year-old man injured in the 2020 Hanau Arena-Bar attack, passed away on 10 January 2026 from long-term complications. His death raises the confirmed victim count to 10, just weeks before Dinslaken's scheduled remembrance event. Authorities described the change as a 'profound reminder of the attack's lasting consequences'.






