Dinslaken modernisiert Gemeindeordnung: Digitale Sitzungen und finanzielle Reformen beschlossen

Christoph Döhn
Christoph Döhn
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Ein Versammlungsraum mit einer Gruppe von Menschen, die sitzen, zwei ausländische Flaggen, ein oranger Schreibtisch mit Wasserflaschen und einem Mikrofon.Christoph Döhn

Dinslaken modernisiert Gemeindeordnung: Digitale Sitzungen und finanzielle Reformen beschlossen

Der Stadtrat von Dinslaken hat einstimmig eine modernisierte Gemeindeordnung verabschiedet. Die am 25. November 2025 getroffene Entscheidung aktualisiert die städtischen Regelungen an aktuelle Rechtsstandards und führt kostensparende Maßnahmen ein. Die neue Satzung ersetzt die bisherige Fassung, die seit dem 1. September 1995 in Kraft war. Sobald die Neuregelung offiziell veröffentlicht ist, verliert die alte Ordnung ihre Gültigkeit. Zu den wichtigsten Änderungen gehört die Einführung digitaler und hybrider Ratssitzungen in Ausnahmefällen. Diese Anpassung soll die Flexibilität erhöhen, ohne die Governance-Standards zu beeinträchtigen. Zudem treten finanzielle Reformen in Kraft: Pauschale Aufwandsentschädigungen für Ratsmitglieder entfallen und werden durch eine einheitliche Sitzungsgebühr für Ausschussvorsitzende ersetzt. Darüber hinaus wird die Erstattung entgangener Verdienste künftig an den gesetzlichen Mindestlohn geknüpft. Durch diese Maßnahmen sollen die Ausschüsse jährlich zwischen 1.800 und 3.700 Euro einsparen. Strukturtechnisch wird der Integrationsrat in den Ausschuss für Chancengleichheit und Integration überführt. Die überarbeitete Geschäftsordnung wird in den kommenden Tagen auf der Website der Stadt veröffentlicht. Die aktualisierte Satzung bringt die Verwaltung Dinslakens auf den Stand moderner Anforderungen. Finanzielle Anpassungen und gestraffte Abläufe sollen die Kosten senken, ohne die Arbeit des Rates zu beeinträchtigen. Das vollständige Dokument wird in Kürze online zur öffentlichen Einsicht bereitstehen.