10 April 2026, 22:18

Doppelt betrogen: Lüdenscheider Mann fällt auf Erpressung und Fake-Onlinekauf herein

Plakat mit Text und Logo, das versteckte Nebenkosten in Rechnungen zeigt, die Familien Hunderte von Dollar monatlich kosten können.

Doppelt betrogen: Lüdenscheider Mann fällt auf Erpressung und Fake-Onlinekauf herein

Ein 59-jähriger Mann aus Lüdenscheid ist in den letzten Tagen gleich zweimal Opfer von Betrug geworden. In einem Fall wurde er erpresst, nachdem er intime Fotos im Internet geteilt hatte. Im anderen verlor er Geld beim Versuch, einen gebrauchten MiniDisc-Rekorder auf einem Online-Marktplatz zu kaufen. Die Polizei ermittelt nun in beiden Fällen.

Der erste Betrug begann, als der Geschädigte über einen Messengerdienst von einer Person kontaktiert wurde, die sich als Frau ausgab. Nach dem Versand der intimen Aufnahmen forderte der Betrüger Geld und drohte damit, die Bilder zu veröffentlichen. Der Mann zahlte – ein klassischer Fall von "Sextortion", einer Form der Erpressung, die nun von der Polizei untersucht wird.

Beim zweiten Vorfall versuchte derselbe Mann, einen MiniDisc-Rekorder von einem Online-Verkäufer zu erwerben. Er überwies den Betrag per PayPal, stellte später jedoch fest, dass das Konto des Verkäufers gesperrt worden war. Das Geld war bereits an einen unbekannten Dritten weitergeleitet worden.

Die Behörden warnen nach diesen Vorfällen eindringlich: Man solle niemals Nacktfotos versenden oder intime Videoanrufe mit Fremden führen. Bei Online-Käufen rät die Polizei dazu, Waren und Geld persönlich zu übergeben. Zudem solle man die Zahlungsoption "Freunde und Familie" auf Plattformen wie PayPal vermeiden, da sie keinen Käuferschutz biete.

Zuständig für beide Fälle ist die Kreispolizeibehörde Märkischer Kreis. Medienanfragen können über die offizielle Website, per E-Mail oder Telefon gestellt werden.

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Der Geschädigte hat beide Straftaten zur Anzeige gebracht. Die Polizei ermittelt nun, um die Täter zu überführen. Bürger werden aufgefordert, bei Kontakten mit unbekannten Personen im Internet – ob in privaten Gesprächen oder bei finanziellen Transaktionen – besonders wachsam zu sein. Weitere Updates hängen vom Stand der Ermittlungen ab.

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